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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 9 · p. Seite 419

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 9
Article
Die italienische Litteratur der Juden
Date
1898-01-01
Page
Seite 419 (sequence 2)
Language
German
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Die italienische Litteratui• der Juden. 419 Ersteros; denn die Mittheihmgcn über ital. Lit. sowohl von mir als von M. Soave in seinen ]bieten an mich (s. 1878, fndice, p. 31)8) beschränken sich auf das XVIII. Jahrh. Im Jahre 1470 begann man das Testament ((Hier den ]h'fehl) des Bernardino [von Feltruj1) durch den Druck zu vorbreiten, und 1475 verbreitete sich die Anklage von dem an* geblichen Märtyrertod des ״Simonetto in Trento%~) worüber im Jahre 1480 eine italienische Schrift, gedruckt wurde, welche 13ak Oantarini (פחד '־צחלן, f. 48) besass; er teilt das Circular des Dogen Moeenigo (falsch 'כלוגצ׳יגיגי) in hehr. Uehersotzimg mit. Ms. Paris 1198 enthält eine Sammlung von Recepten, worin die Heilmittel italienisch benannt, sind. Nach einer Privatmitthuilung Ncubauer’s vom 8. Oktober 1800 enthält das Ms. 65 BL, t, ll> ist das Datum I486 angegeben, wovon der Catalog Nichts verrät! 1. Ms. Luzzatto 10 enthält .Uechmiugeu [Co nt es et culcules), wie es scheint, in italien. Sprache und Schrift vom Jahre 1497 (ausser den Hebräischen) 107 Bl 4Ü. Ins Mittelalter gehört auch die Tanzkunst des Juden Guglielmo; dessen hebräischer Namen, wenn die Autorschaft richtig angegeben ist (und ein sachlicher Grund dagegen ist nicht erfindlich). Benjamin sein dürfte, wofür sich die Aualogie aus jener Zeit findet ( hortaleom*, LI. {>. NIX, 75, XX, 47, vgl. ms. Halberstam 11. 400, Catal. 8. 118), Guglds Trat• tato ddV arte dl ballare erschien in einer Sammlung unedirter Schriften 1873 (ll.B. XIX, 75, Jahresberichte der Geschichtswiss , Jahrg. II, Abth, I, 62); eine 2. Ausg־. von Messori Boncaglia ist im Gionude degli eruditi vom 15. Febr. 1885 angegeben, wie .mir der verst. l)r, AI. Grünwahl in einer Karte vom 25. Febr. jenes .Jahres mitthcilte. ‘ Erwähnung verdient wohl auch an der Grenze des schwindenden Mittelalters dio äussere Forderung, welche die italienische Litteratui* seihst durch Geronimo (IlioroH,) Soncino erhielt aJ, in welchem erst Almanzi den als heb- 1’äisohen Typographen berühmten G erso n erkannte. Ich verweise hier nur auf die, betreffenden Specialschriften; ג) iS. Cassel, Juden. S. 15()n, 1T»7 b, 15ÜI>, und (thoihvoiso nach ihm) Graet-z VIII, 205, keimen diese Stella bai Oantarini niciit. ף Uober Simon v. Tri out s. die Oitato in II.B. VT, OB, XV, ‘Jl, XVI, 134. — Simone di Trento . . Trento s. a. (Catal. Luzzatto n. 531); Diss. apologetiaa sui martirio del huat. Simono ccc. Trid.^1747; Fi. Cornelius, 1)0 cultu sancti Simonis etc, cd. II. Trid. 1753. 4; Epistoiao etc. Münchener ‘deutsche Handsohr.’ 4358 (Cat., p. 447). Auch die Einführung der Cursivfcypeu kommt hier in Betracht. 27+*

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