Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 8
- Article
- Die Religionsphilosophie Abraham Ibn Esra's
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 350 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/2829132-2829713-2829722-2881399--28734-2881427- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
350 Die Religionsplnlosophio Abraham Ibn Esra's. Im Exeurs des gangb. ('oinin. zu 2, Mos. 33, 23 warnt iE (p. 149 b., Netter) davor, durch die Ausdrücke erdige Sternbilder (נוזלות הארץ), luftige Sternbilder (נוזלות הרוח) u״d wässrige Sternbilder (מזלות הנדס) sieh zu der Annahme verleiten zu lassen, als ob die vier Elemente ח הארבע התולדות;! Himmel wären und die Sonne Wärme, der Mornl Kälte, der Saturn Feuchtigkeit hätte, da die himmlischen Körper darüber erhaben sind und die angeführten Bemerkungen mir die ]»<•־ ziehung zu den davon Beeintlussten ausdrücken. Im gangb. Comm. zu 1 בי לימים עור ׳טבעה. Mos. 7, 4 sagt IE: והגה זה . (V. U) נ* ירום השביעי ימטיר ער סוף ארבעים יום היה בעשור לחרש השי י. (das Wort, das Gott hier gesagt hau ובסוף ני יום מהתחת־. (מההתהלה :.1) ישלב האנשעי אל הגבח. Nach Motot's Andeutungen z. St ist האמצעי die Sonne als mittelste.* in der!leihe der Planeten. Die Sonne rückt nun vom Stern־ bilde des Stiers, wo sie am 17. Ijar stand und in Opposition war mit dem Skorpion, dem Sternbilde der Wassertriplieitaians Ende der Zwillinge am 27. Siwan und nähert, sieh dem Krebs, einem andern Sternbilde der Wassertriplieität und tri.יso in freundschaftliche Verbindung mit dem Wusserelemente. zu dem sie früher in Opposition stand. Der Kegen hörn*, auf und die Sonne wurde vom Hegen nicht mehr verdank( 1*, (Dass der ״zweite Monat41 bei der Fluth ijar und nicht Mai‘־ eheschwan sei, sagt IE zu 1. Mos. 7, 3 b ausdrücklich). So erkläre ich vorläufig zur Notli diese dunkle Stell» , die in Ohol Josef (Zofnat Paancach) mehr verdunkelt als erklärt wird, bei Motot und Um Zarza aber gar nicht genagend erklärt wird, da die Sonne im Marcheschwan und Adar zwar, aber nicht im Ijar in der Wassertriplieität stellt. Mehr audeutond spricht IE in ס' האחר, S. 35, cd. Goldhardt, von der Triplicität. Ein Verzeichnis« der Sternbilder, ihrer Yerthoilung auf die Morgen- und Abendanfänge der Wochentage, ihrer Vertheilung als Häuser an die Planeten und ihrer Gruppu'uug nach den Triplieitäten bietet das hundsehriftl. Machsor, Ritus Rom, Co<L G7 (LX) der Bros!. Sem.-Bibi., fol. 297 a. e. Astrologische Cyclen und deren Bedeutung. Die Lehre von den astrologischen Cyclen stammt vielleicht aus Indien (Re in and, Memoires sur V Inde, 327 ff.), wird aber in der uns allein bekannten Form bei den Arabern, wonach sie sich immer auf die Existenz des Islam beziehen, als eine Erfindung der Perser und der unter deren Einfluss