Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 42 (1898)
- Issue
- Heft 8
- Article
- Die Religionsphilosophie Abraham Ibn Esra's
- Date
- 1898-01-01
- Page
- Seite 347 (sequence 3)
- Language
- German
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Die Ucligumsphilosophio Abraham Ilm Ksra’s. 347 /eichen zuge wiesen, worin ns erhobt winl, d. 11. das grösste Anschon hat und (Ucי höchste Macht besitzt Dieses Zeichen oder ein bestimmter Grad in dexuselhen heisst, die Erhöhung (Gdaop.a, altitudo, exaltatio, כנזר Jos. mor. IX Anfg־.), diu Höhe, der lloclisticg* des bezüglichen Planeten. So hat z. K. Jupiter in ln11 Krebs seine Krliüjiiing*. Kinigv erklären «lickst'. Krhölmngcii als den Stand der Storni‘ hei der Weltseliöpfung. Die. entgegengesetzte Stellung* dos Planeten, d. h. die Stellung uni IhO" Kutlornung־, also in oinoni um (> Stern- Zeichen abstehenden Zeichen, ist dessen Krnicd 1’igu 11g (7a~cZv<0|J.G<, dejectio. casus, Jc*a#), Fall oder Xiederstieg*. Sie liat ein(‘ ebensolche m1‘;,iinsti”־e 1 ledeuhmg, Z. P>. hat Mars!11 12S() Krebs seinen Fall, weil er in o<SM Stcinhock seine. Krhölmug hat. baue Tabelle über die einzelnen Planeten s. S. 34K, y) Fine weilen! rnterscheidung der i liimnelsiirtei• wird •»hi‘ i'e und 11 n I ere A bscisse genannt. 1 )ie obere Abseisse ist die .,höchste“ Stelle des Planeten am Himmel, die untere Abseisse, 1יז0א davon, ist, das (iegvmheil davon. h) Kndlich werden noeli die Kuntenpnn Ute als bedeutsam v,־enannt. Ks sind die Durehsclmittspimkte der Kkliptik und der Sternhalm, mul zwar kommen überall zwei Kirnten v<>1\ Wenn z, B. Saturn seinen Wo;;• durch die Zeielimi der Kkiiplik nimmt, so dureli wandelt er die sechs Zeieln 11 rcelus von dm• Kkliptik .und geht dann über auf die linke Seite mul durchwandet! die sechs anderen Sternzeielu'n. Seine Kahn sehneidet also die Kkliptik an zwei Orten, deren einer Kopf, deren anderer über Schweif des Drachens heisst. Am wichtigsten sind die zwei Mondknoten , died;■!besondere den Namen Kopf und Schweif des D ra e 11 e n führen, Ks sind die anscheinenden DtireliselmiKspunkle der sermointiielien Sonnenbahn (Kkliptik) und der Mondbahn. Für dio alten götzendienerischen Chaldäer waren es die zwei Funkte, am Himmel, wo ihre, zwei ilauptgötter I>el (Sonne) und jhdtis (Mond) ihr Leben vereinigten und in Liebosgeineinschalt zusannnentrafen. Doch liier bandelt es sieh um die Knoten jeder einzelnen Flanetenbuhn mit der Kkliptik. Der Drachenkopf war günstig, der Schweif ungünstig. Wie zu a, oben S. 346 eine Tafel der Verteilung .gegeben worden ist, so lassen wir auch hier nach Dieterici,