Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 41 (1896-1897)
- Issue
- Heft 8
- Article
- Handschriftliches aus der Hamburger Stadtbibliothek
- Date
- 1897-01-01
- Page
- Seite 362 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Zu U Jiikoli K1u<U■»» S«;ll18t)>ioj?raj>l>ie. 362 Anonymi II vm> stato 110*׳Ii Ebrei in Koma, Kornau apud Varetium 4. do <!no Imbonatus (?) j>.;־UI. Bibi. fFortsety.un« folgt ) Von Prof. Dr. David Kaufmann. Ergänzung zu dmn Berichte, den unי über die Zeit seine!: Gemeinde Ung. Brod liefern 1) Häuser und Bewohnei dem Jahre 1726 Aufzeichnungen der aus sie I Kim* willkommen( K. Jakob Emdens eigene Aufenthaltes in der mährischen bietet die;mitliehe Aufschreilmng der Judengasse diese)* Stadt, die erhalten hat’2). Wir :finden R. Jakob in dem Hause No. 60 als Ininann des Hauswirths Moyses Markus, dessen Vater in diesen! Jahn״ im Alter von 87 Jahren 'gestorben war. Er heisst hier ,,Jakob, von Amsterdam gebürtig, vom 1716. Jahre alihier verheuratet“. ln der Rubrik der Profession lesen wir von ihm: ~Ein Student“. wird halte hiesigen In Betreff dos Vermögens nur angegeben, dass er sieh ,,mit, dem Studiren“ er- Von seiner Gattin heisst es: ,,Rochl von hier, des r“. Als ■seine Söhne werden Meyer und Salomo, als Tochter Sorl angeführt. Das Gesund, d. i. die Dienerschaft des Hauses bilden ,,Sehamsehe von LeipniklV und ,,Zieperle von hier‘'1111 .'׳ Gememdehause unter No. 50 wohnte Emden’s Schwiegervater!Markus Naftali mit seiner Gattin Edl, seinen zwei ledigen Söhnen Lübl und IlerrschL, einer ledigen Tochter Schündl, der venvittweten Köchin Leye, d. i. Lea aus Leipnik und dem ,,!Mensch“ oder Dienstmädus Ung. Brod. Die Gattin des Rabbiners ward c lien Esther uns näher b(kzeiclmet als ״Edl auss Pohlen, des Salomo von opatowa“ Tochter•'). Marcus, wie der Rabbiner hier genannt wird, d. i. Mordechai, war ursprünglich' sein alleiniger Name, den er erst b ם;;ת ספר. ed. IX Ko 1111, p. (>0 ff. *) 6• Kiiutmann, die letzte Vertreibung der Juden aus Wien, p. 180 n. 2. s) Auch ohne dieses ausdrückliche Zeugniss, dass!Salomo von Opatow der Schwiegervater R. Mardochai's gewesen, ist die Angabe Buber’n א-שי שם. p. 170, dass der 1644־ bereits verstorbene R. Mesclmllam b. Abraham Salzburg aus Lomberg es gewesen sei, der Zeit nach schon unmöglich.