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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1896-04-01 · Heft 7 (April 1896) · p. Seite 336

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
40 (1895-1896)
Issue
Heft 7 (April 1896)
Article
[Rezension]
Date
1896-04-01
Page
Seite 336 (sequence 2)
Language
German
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IRI
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336 Besprechung. א גילה באלהי ישעי♦ Unrichtig ist es auch, wenn Br0dy gegen Zu 11z und Luzzatto in Nr. 102 Zeile 1 יונה in יעלה verbessert, denn das bietet kein verständliches Bild, während das Bild der Taube (Israels), die auf Adlerschwingen getragen wird, häufig wiederkelirt, 80 z. B. in der herrliehen Geula des Jude Halewi zum Öabbath vor Schebuot. יונה כשאתה על כנפי נשרים ln Nr. 105 Zeile 16 ist חפרה unrichtig, denn es muss mit MP. doch wohl כפלה heissen, denn in der oberen Zeile erwähnt der Peitan bloss das zusammengelegte Kleid, in der nächsten Zeile aber das zusammengenähte. Vgl. übrigens Menachot 41a, wo es deutlich heisst: ת״ר טלית כפולה חייבת בציצית ורבי שמעון פוטר ושוין שאם כפלה וחפרה שחייכת. Dies sind jedoch Kleinigkeiten, die den Werth der Arbeit nicht verringern. Bloss Nr. 10 bietet einen fehlerhaften und daher gänzlich 1111verständlichen Text. Zeile 2 ist statt במי תלדדו, das einfach unverständlich ist, richtig מלחחא zu lesen, wodurch natürlich die Zeile eine richtige Deutung findet. Das glänzende Kleid spannte Er aus wie ein Gewand, womit das Himmelszelt gemeint ist. Zeile 3 ist statt גררו richtig גורדו ( es versammelten sich) zu lesen. In Zeile 4 ist רידם nach Job 15, 12 in ריזם za verbessern. In Zeile 6 ist laut einer aus dem Anfänge des XVI. Jahrhunderts; stammenden, einen M.-Commentar enthaltenden Hsch., die ich der Güte meines geehrten Lehrers, des Herrn Prof. Dr. David Kaufmann verdanke, der Text so zu verbessern: הקליע ויהי ביצירת ששת החז בכולה בלי אששת Der Sinn dieser schwierigen Stelle wäre dann mit Bezug auf Ber. r. P. III u. IX., K011. r. III, 11 אד׳י בר סימון יהי ערב אין כתיב כאן אלא ויהי ערב מיכאן שהיה ם־דר זמנים קודם לכן א״ר אבהד מלמד שהיה בורא עולמות ומחריבן עד שברא את אילו אמר דין הניין לי יחהון לא הניין לי. ,,Gott flocht das Wörtchen ויהי ein bei den sechs Schöpfungstagen, als er sah, dass Alle (Welten nämlich, die er bis jetzt erschaffen fiat) ohne Stärke seien.“ Zeile 6 ist statt וליחש וליחוש und statt במבטיחה במבטחה zu lesen, worunter nach Prov. 21, 22 (Vs. Jalkut das.) die Thora gemeint ist. Falsch verbessert Brody die gute Leseart נבלים in כחלים, denn unter den Wasserschläuchen ist der Himmel gemeint. Zeile S ist וחרב nach der oben erwähnten Hsch. חברבור zu lesen, worunter der durch Lämmenvolken gesprenkelte Himmel gemeint ist, statt ומולים ist אבלים zu lesen. In Zeile 9 ist mit der Hsch. טכס בקרנות איילה פרחים zu lesen. In Zeile IO ist durch falsche Lesung des צ, das in den Handschriften י׳ב gleicht, aus צדדו falsch וינדדו geworden. In Zeile 13 ist statt מרך מרך zu lesen, worunter das Gehinnom gemeint ist, welches nach Ber. r. IV am 2. Tage erschaffen wurde. Zeile 14 ist statt נגד richtiger נדו zu lesen ,,Der Fürst Sagiel ist gesetzt über die.- jenigen, die geschlagen werden in der Unterwelt“. Zeile 15 ist statt הידד richtiger הרו, Zeile 16 statt בכאית בכבדה zu lesen, Zeile 17 ist פר׳ק richtiger als פריו und der Sinn ist ״Er Jiess den, der die Gewässer ,siedend macht, gross wachsen (d. h. den Lewiathan nach Joh 41. 29), statt יחודם ist יתרם (von ־־-== הדם Netz) zu lesen. Budapest. I)r. Max Weisz. •Unberechtigter Nachdruck aus dem Inhalt dieser Zeitschrift ist untersagt.

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