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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1895-01-01 · Heft 5 · p. Seite 239

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
39 (1894-1895)
Issue
Heft 5
Article
[Nachricht] / Steinschneider, Moritz
Date
1895-01-01
Page
Seite 239 (sequence 1)
Language
German
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IRI
…/2829132-2829668-2829674--26284-2879050
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Besprechung. 239 2. Folgende Notiz hat Dr. Neubauer aus ms. Vatican 308 (?) f. 17b copirt und vor einigen Jahren Dr. Steinschneider mitgetheilt. ,מצאתי כתוב בשנת ה״כ לבריאת עולם נתעוררו העם היא מלבות אדום לבכות ולספוד והיו הולכים ערום ויחף משוטטים ומתבטלים וצחבטים בשומים והתחילו הדבר בפירושה היא עיר קצה תושכנא מבני תובל והלך עד רומי ומרומי נתפזר הדבר .ליעשות בכל איטליא . . . בשנת הב"א היה חדשה בעולם שלא היה מלך רומי ולא אפיפיור ולא שוטר ברומי ימים [א]חדים ותהי עיר רומי בחיר (?בצער?) גדיל והאיש הישר בעיניו יעשה ולא היה אדם ברומי שראה או שמע כזאת . וכן יש להאמין כי נתקרב עת ישועה לישראל בביאת הגואל ♦ וביום א׳ בכ״ב תשרי שנת הנ״א1) הוא ד׳ ימים ליציאת טבימ׳ (?) נולד כבש אחד בביטרבו בצורה הזאת רק לא היה אלא צורת ראש אחד . Daselbst בפי׳ חומש שנעשה ב רו ש יא ה2) בשנת אצר מצאתי כתוב בפרשת בלק * Dr. M. Steinschneider. Brüll, Jahrbücher IX 54 No. 12 ist mit dem Bäthsel nicht Ahron sondern פינחם genannt. Daselbst S. 57 No. 28 ist gänzlich missverstanden. Es bedeutet: ״Ein König bemerkt vor seiner Thüre einen Armen, der ihm — dem König — sehr ähnlich ist. Er fragt ihn: Hat deine Mutter im Schlosse hier gedient? Nein, antwortete der Arme, aber mein Vater.‘‘ Das Ganze ist eine gangbare Anekdote, nur wird sie jetzt von einer jungen Gräfin erzählt, der die Aehnliehkeit des Kutschers mit dem jungen Grafen auffällt. Frage und Antwort dieselbe wie oben. Dr. Immanuel Löw. Besprechung. Predigten ans dem Nachlass von Dr. M. J0S1. Herausgegeben von Dr. A. Eckstei’n und Dr. B. Ziemlich. Band, II: Fest- und Gel ege nheits predigten, Breslau, Schlesische Buchdruck er ei, Kunst- und Verlags-Anstalt v. S. Schottlaender. 1894. Auf den ersten im Jahre 1892 erschienenen Band ist nunmehr der zweite der nachgelassenen Predigten Joel’ s gefolgt, wiederum ein Schatz geistvoller Gedanken und herzgewinnender Beredsamkeit. Die beiden Herausgeber, Schwiegersöhne des Verewigten, verdienen den Dank aller Derer, die denselben als Bedner gekannt und verehrt haben, und erwerben sich ein Verdienst um die Nachwelt,, der sie den Besitz dieser werthvolien Sammlungen, ohne Scheu der dazu erforderlichen Anstrengungen unverkürzt zu sichern mit Erfolg bestrebt sind. Der vorliegende zweite Band enthält zwei Abtheilungen. Die erste bietet Festpredigten für fast alle Feiertage, an denen der Verewigte gepredigt hat, bildet also eine Fortsetzung des ersten Bandes. Eine, zwei, auch drei Predigten für den einzelnen Festtag kommen zu denen des ersten Bandes und zu den bei Lebzeiten des Verfassers noch von. ihm selbst edirten Festpredigten hinzu. Sie zeigen die dem Verewigten zur Verfügung stehende Gedankenfülle und Vielseitigkeit in der Betrachtung und Entwickelung des Festgedankens bei jedem einzelnen Feste. Wir müssen es dem Leser überlassen, durch eigene Lectüre sich den Genuss dieser abwechselungsvollen, stets fesselnden und gewinnenden Behandlung zu verschaffen, nnd empfehlen jüngeren und strebsamen Amtsgenossen des Verfassers das eingehende Studium dieser Predigten. TJeherall nämlich zeigt sich darin die unserem Autor in hohem Grade נ) Ob auch hier הכ״א? [&<* der 22. Tischvi nie ein Sonntag sein kann, so enthält das Datum jedenfalls einen Fehler. BrJ 2) Cf. Jacobs in Jew. Qu. Red.

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