Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 39 (1894-1895)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Bibliographische Übersicht über die im Jahre 1893 erschienenen Einzelschriften [Nachricht]
- Date
- 1894-01-01
- Page
- Seite 143 (sequence 5)
- Language
- German
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Bitte. 143 zahlreiche litte?. Notizen, meist blosse bibliogr. Vorweisungen, die, der ordnenden Hand des Meisters beraubt, leider nur einen sehr relativen Werth besitzen. Die letzteren übergab er vor seinem Tode dem Vf. der vorliegenden Biographie. Von den Büchern מאורות כתן und קרית מלך רב, die er hin und wieder in seinen Schriften erwähnt, hat sich nach seinem Tode nichts gefunden. Dagegen gehört ihm (gegen Wetstein, S. 5), wie ich aus seinem Munde weiss, die unter dem Namen seines Bruders Joel Demb. (st. 29. April 1879) erschienene Kritik des ׳ עיר הצדקd. M. Brann. תולדות ד״ר דוד קאסל. Biographie des Dr. Dav. Cassel. Von Chajjim Brody. (Sonderabdrnck aus dem neuen המגיד) Krakau, Druck v. Josef Tischer, 1893. 27 SS., 8. II. Judaica. Abelsohn, Abr. Joel. Vgl. קומץ כנסת חכמי ןשדאל. Ackermann, A. Das hermeneutische Element der bibl. Accentuation. Ein Beitrag zur Gesch. der hebr. Sprache. Berlin, S. Calvary & Co., 1893. 89 SS., 8. Adeney, W. F., Ezra, Nehemiah and Ester. London, Hodder, 1893. 898 SS., 8. Adler. Liebm., Sabbath Hours. Philadelphia, Jewish Publication Society of Amerika, 1893 XJII u. 338 SS., 8 4gnes, Herzogin von Sachsen-Altenburg. Ein Wort an Israel. Mit einem Vorwort des weil. D. Eriedr. Ahlfeld. Leipzig, W. Eeber, 1893. 74 S3., 8. [Schriften des Institutum judaicum zu Leipzig. Nr. 37/8.] Ahlfeld, D. Feeder. Vgl. Agnes, Herzogin von Sachsen. Allgemeine Zeitung des Judenthums. Begründet von L. Philipp8on. Red.: G. Karpeles. 57. Jakrg. 1893. Berlin, Rudolf Mosse. 4. (Fortsetzung folgt.) Von Herrn Dr. Trieber in Frankfurt a. Main gehen uns die nachfolgenden Zeilen zur Veröffentlichung zu. Gern befürworten wir auch unsererseits seine Bitte, die von ihm in Aussicht genommene neue Ausgabe des ״Josippon“ mit wissenschaftlichen Hilfsmitteln zu unterstützen, auf das Wärmste. Red. Bitte. Wie im Allgemeinen Personen und Dinge, so werden auch in der Litteratur die einzelnen Schriftwerke gar häufig Jahrhunderte hindurch nicht nach ihrem wahren Werthe gewürdigt. In diesem Falle befindet sich das einzige geschichtliche Werk, das sich in hebräischer Sprache unter dem Namen des Joseph ben Gorion oder Josippon erhalten hat und die Ereignisse von der Erbauung bis zur Zerstörung des zweiten Tempels im engsten Anschluss an die römische Geschichte behandelt. Zwar sind von dieser Schrift eine Menge Ausgaben vorhanden, auch ist sie wiederholt in die modernen Sprachen sowohl wie in’s Lateinische übersetzt worden — was zur Genüge beweist, dass die Kunst der Darstellung vortrefflich sein muss —, allein Josippon ist von demselben Geschicke heimgesucht worden, welches regelmässig die beleib testen Schriftsteller aller Völker trifft: sein Text hat die aller״