Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 38 (1893-1894)
- Issue
- Heft 7
- Article
- [Nachricht] / Ehrlich, Adolf
- Date
- 1894-01-01
- Page
- Seite 335 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Notiz. י— Besprechung. 335 Notiz. Tn der ״Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judenthums“ im Januarheft des 37. Jahrg., S. 174!:‘., gelangt Peiles zu dem Endergehniss: "קאלמץ ist aus den Lexicis zu streichen.“ Ich bin damit nicht einverstanden. Die Erklärung durch v.a)A1p.oc habe ich zwar auch im Jahrbuch כנסת ישראל» Jahrg. I (200 .8 ,(שנת תרמ״ז, zurückgewiesen; aber ebendaselbst leitete ich es — sowie das vorangehende פגן (paganus Civilperson) — nicht aus dem Griechischen, sondern aus dem Lateinischen ab. Ich fasste es nämlich als columen auf (so Cic. Sext, 8: columen rei publicae) und glaube noch heute bei meiner damaligen Auffassung bleiben zu dürfen. Dr. A. Ehrlich in Eiga. Besprechung. , Poznanski, Samuel, Beiträge zur Geschichte der hebifäischen Sprachwissenschaft. I. Eine hebräische Grammatik aus dem XIII. Jahrhundert. Zum ersten Male herausgegeben, mit Einleitung und Anmerkungen versehen 23 + 35) קונטרס בדלדורן שפת עבר SS.) Berlin, S. Calvary, 1894. 80. Die dankenswerthe Ausgabe des nach vielen Bichtungan hin aufschlussreichen und interessanten Schriftchens giebt zu mannigfachen Bemerkungen Anlass. Ueber die Erage nach der Autorschaft ist das letzte Wort noch keineswegs gesprochen. Auf die musivische Anwendung von. 1. Chr. J2, 18 רקבצם [ויקבלם .1] דור ויתנם בראשי תדור David aus Griechenland zum Verfasser unserer Grammatik zu machen, bleibt so lange gewagt, als nicht sonst ein Datum zur Stütze dieser Vermnthung auftaucht. Könnte man nicht mit mehr Beeilt den gesuchten und eine Absicht verbergenden Eingang: רבא [רבת •1] אילנא ותקיף בתחילת תחנוניך» der aus Dan. 4, 8 und 9, 23 zusammengesetzt ist, als Akrostichon auffassen und Buhen als Namen des Autors vermuthen? Auch für die Kritik und das Verständnis« des Schriftchens bleibt noch zu thun genug übrig. Das ״Gelieimniss“ p. 8, 1. Z., hat P. nicht einmal zu lüften versucht. Ein böses Missverständniss enthält die zu p. 14, Z. 15, gegebene Erläuterung. Hier wird aus Ihn Ganäh’s Bikma eine Erklärung des Wortes משומד mitgetheilt, die folgendermasseu lautet: אך ראיחי בספר הרקמה שאונד בעל הספר והוא יונה בן גכאדו הספרדי מ הוא לשון חכמי׳ ובך נהגו לום* משועמד במו משועבדים והסברא לפי שתעמיד עצמו לפני השד ונשתעבד עליו לבך גל,דא משועמד ימשועמדים. Mag nun die Bemerkung wirklich ursprünglich bei Abulwalid gestanden haben, aus dessen Buche sie heute verschwunden ist, oder mag unser fahrender Scholar, der Alles aus dem Kopfe citirt und selbst Baschi zu Ex. 31, 18 verändert, indem er für קשוטין das biblische עדים einsetzt, Ibn Parchons Wörterbuch wie so Manche mit Abulwalids verwechselt haben,- keinesfalls hat er in seine Quelle hineindeuten wollen, משועמד heisse ״einer, der sich vor den Teufel hingestellt hat“. P. hätte sich bedenken sollen, ehe er p. 20 n. 51 diese Uebersetzung hinschrieb. Wie ist die Bedensart: sich vor den Teufel hinstellen bei jüdischen Autoren über-