Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 34 (1885)
- Issue
- Heft 9
- Article
- Buber's Tanchuma [Rezension]
- Date
- 1885-01-01
- Page
- Seite 423 (sequence 2)
- Language
- German
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Buber's Xaucljimia. m welchem . gt nun jj iuteveffc l tU der i EiuleiüonatS, idtauii, freuen, Naschi ls man Jiurbeu^ ereschit. andern Sprache hümlich 11 ferner?lud; die weiteste (je Gliebildende .111־ $um cii 'lllale Parma mb mit . Band: Numeri, 8°. (he- 1 Absätze, die sich vortheilhaft von der ähnlichen Eintheiluug in den neiieveu Allsgaben des andern Tnnchuma unterscheidet; die ausführliche Erklärung der Fremdwörter, welche sich nicht begltügt, auf die theuereu, nicht in Jedermanns Hand besindlichen Lexika zu verweisen; die leicht verständliche Erläuterung int Kommentar, die auch die zahlreichen Parallelstelleu aus dem Talmud und anderen Midraschim wörtlich auführt, statt sie auzildeutell und ihre mühevolle Vergleichung den! Leser selbst zu überlassen. Der uns neu wiedergegebene Midrasch, der einst siir das Bedürfuiß des Volkes angelegt war, wird auch jetzt den Weg zum Herzen des Volkes finden und die hervorragende Stelle in! jüdischen Schriftthnme bald wieder einnehmen, welche er Jahrhunderte lang besessen, bevor die Ungunst des über die Bttdraschim besonders schwebenden S6)icksals atrch ihn betroffen hatte. Wie groß diese Bedeutung des Midrasch siir die Alten gewesen ist, zeigt uns der Nachweis in Kap. 10 der Einleitung, in welchem — auf 30 Seiten — die Anführungen des Tanchuma bei den eingelueu Antoreu bis ans den Verfasser des Jalkut genau zusamntengestellt find. Int Jalknt allein finden sich mehr als 700 Exeerpte aus diesen! Midrasch, welche das besondere Verzeichniß auf S. 9tu—96b bilden. Daß wir jetzt das Werk besitzen, welches die Alten in solchen! Umsange benutzt haben — um noch vorläufig von den späteren Midraschim abzuseheu, welche vom Tanchuma nicht wenig abhängig sind — würde schon allein den großen Werth des jetzt zum ersten Male veröffentlichten Midrasch bestimmen können. Aber auch diesenigen, welche von der Publication des Tauch u m a der Alten, wie wir den Midrasch (statt: Jelamdenu d er Alten in der Bezeichnung der G.V. S. 233) neuneu wollet!, die weitesten Aufschlüsse über den Entwickelungsgang der älteren agadischen Literatur, sowie über die Anlage und Technik der sie repräsentirendeu Werke erwartet haben, werden dem Herausgeber