Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 30 (1881)
- Issue
- Heft 8 (August 1881)
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1881-08-01
- Page
- Seite 281 (sequence 7)
- Language
- German
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Recensron. 381 geb. 1749, und Rache, geb. 1752) nebst ihren Männern und Kindern als die einzigen Nachkommen des Landrabbiners ausgesührt. Möglicher Weise wird Herr M. Straschun, welche!: Benjakob einen Neffen des R. Saul nennt, über den wahren Sachverhalt nähere Auskunft geben können. Säinmtliche Vorarbeiten, soweit sie in hebräischer oder deutscher Sprache Zugänglich waren, besonders die Kataloge der Oppenheimschen und Michaelschen Bibliothek, sind fleißig benutzt, ebenso was bei Zunz und Steinschneider über die handschriftlichen Schätze Ln Parma, Leyden, Oxford 1t, f. w. etwa zu erfahren war. Eine directe Benutzung der Handschriften -Verzeichniffe von Uri und de Rossi scheint nicht erfolgt zu sein. Auch die neueren Kataloge, und zwar besonders die Arbeiten Steinschneiders über die Handschriften der Kgl. Hof- und Staats-Bibliothek zu München, der Hamburger Stadtbibliothek und der Kgl. Bibliothek zu Berlin sind nicht mehr berücksichtigt worden. Aber Alles, was gegeben wird, ist von musterhafter Präcision und Zuverlässigkeit. Die einzelnen Buchstaben sind einer mehrfachen Revision unterworfen worden, deren Ordnungszahl jedesmal am Ende angegeben ist. Neun Buchstaben (Aleph bis Chet und Nun) liegen in der viert c n , die übrigen in der dritten, nur das letzte Viertel des Buchstaben Thaw Ln der zweiten Bearbeitung vor. Dazu kommt, daß Steinschneider selber das erste Drittel des Werkes mit dem Inhalt seines großen Catatoges der Bodleiana verglichen und auch sonst eine große Anzahl von Erläuterungen und Verbefferungen hinzugesügt hat. Ein demnächst erscheinender Supplementband soll außer weiteren Ergänzungen und Berichtigungen die Ordnung des gesummten Materials nach der alphabetischen Reihenfolge der Autornamen enthalten. Denn eine absolute Vollkommenheit und Tadellosigkeit blieb natürlich auf dem Gebiete einer Wissenschaft unerreichbar, welche mikrologische Untersuchungen mehr als irgend eine andere in den Vordergrund stellen muß. Den fün z i g Zusätzen und Berichtigungen, die ich dem Herausgeber zugestellt habe, bevor ׳ich die