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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1881-05-01 · Heft 5 (Mai 1881) · p. Seite 238

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
30 (1881)
Issue
Heft 5 (Mai 1881)
Article
[Rezension]
Date
1881-05-01
Page
Seite 238 (sequence 3)
Language
German
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IRI
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238 Recensioncn. mer zum Adel Hinneigen, sich Mühe geben, mit ihm zu verkehren und dessen Manieren nachzuahmen suchen. ״Der Jude liebt das Vornehme und Jniponirende in der äußem Erscheinung, hält viel auf Ehrenbezeugungen, auf Abstammung und Ahnen, aus Namen und Ruf." Eine ebenso amüsante Zusammenstellung ist: Mit Juden und Pfaffen Habe nichts zu schaffen. 5) Eine Aehnlichkeit, die der Verfasser schon oft betont hat, nämlich die zwischen dem jüdischen Charakter und dem Charakter des Weibes, bringt auch das deutsche Sprichwort: Jud und Weib Sind ein Leib. Jellinek sagt: ״Man könnte eine lange, lange Skala von Vorzügen und Schwächen ausstellen, weichen Juden und Frauen gemeinsam sind. Ebenso wie ein gutes Weib das höchste Ideal von Güte. Milde, Weichheit und Barmherzigkeit sein kann, ebenso ist der edle Jude gut, nachsichtig, versöhnlich. Wie ein böses Weib eine Furie durch Neid, Mißgunst, Haß, Groll, Nach« sucht ist. so ist ein böser Jude eigensinnig, racheglühend, trotzig, hartnäckig, boshaft, räffinirt." Einen zweiten Vergleichnngspunkt findet er darin, daß die Weiber mehr Esprit haben, die Männer mehr Genie, und daß ebenso bei den Juden der Esprit überwiegt, während sie Männer von Genie in! Laufe der Jahrtausende nur wenig hervorgebracht haben. So giebt es noch viele Vergleichungspunkte, die aber wie älle solche Analogien nichts beweisen können. Ob das angeführte Sprichwort über- Haupt eine derartige Vergleichung geben will, ist sehr fraglich. Es vergleicht wohl nur die Furchtsamkeit und geringere Körperstärke der Juden mit denen der Weiber. Jeder wird bei der Lektüre dieses auch schön ansgestatteten Heftes eine vergnügte Stunde haben.

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