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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1880-05-01 · Heft 5 (Mai 1880) · p. Seite 240

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
29 (1880)
Issue
Heft 5 (Mai 1880)
Article
Berichtigungen und Zusätze zu meiner Abhandlung: R. Samuel b. Meir als Schrifterklärer [Nachricht]
Date
1880-05-01
Page
Seite 240 (sequence 3)
Language
German
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240 Berichtigungen uub Zusätze zu meiner Abhandlung: Fehler und ViUicn schon in der Handschrift (Eod. L 03 der Breslauer LemiuarbiblictlKtj, noch mehr aber im Drucke entstellt (S. 57 A. I); eine Erklärung derselben ist bisher von keiner Seite verflicht worden. Die Benutzung der Handschrift, verbunden mit wenigen sofort einleuchtenden Verbesserungen, ergießt einen lesbaren 'Wortlaut, dessen Sinn eine deutsche Uebersetzung mit einigen Erläuterungen klar machen soll; auch die dem Hebräischen beigesügten Voeale dürsten liier und da eine willkommene Hülfe darbieten. Bei dieser E'relegenbeit erscheint e* angemc(jou, die Verse ähnlicher Art'am Schlüsse de^ Naschi'Evminentars zum Wochenabschnltte ^N2r^ in derselben Handschrift (vgl. S. 57 A. 2) zum ersten Vlale in gleicher Weise zu veröffentlichen. Weshalb die Verse der Abschreiber nur an diesen Stellen vorhanden sind, läßt sich vielleicht so erklären. Dieselben fitiben sich insgesammt in den: ersten Bestandtheile unserer Handschrift, welcher ungefähr in der Mitte des vierten Buches Moseh's abbricht (ogl. S. 25 a). Die Verse am Ende des Commentars zum ersten Buche Mos eh's dienen zugleich zu Schlußworten für diesem Buch und zur Einleitung des zweiten B uch e s. Das dritte Bi: ch wiederum wird durch die andere Versgruppe geschlossen und das vierte Buch durch dieselbe eröffnet. Dem Abschreiber blieb also nur noch übrig, das f ü n s t e B u ch M o s e h ' s mit Versen entweder zu eröffnen oder zu schließen. Es hindert uns Nichts, anzunehnren, daff er dies auch getban hat und daß diese allein uns fehlenden Verse uns mit dem :)teste jenes ersten Bestandtheiles verlcren gegangen ist. — jn ähnlicher Weise erklärt sich auch die allerdings noch mehr desremdliche alleinige Erhaltung der Verse zum Naschi-Eornmentar gerade am Schlüsse des WA. אפור. Nch.nen wir an, das; der Codex, welcher für den Naschi-Eommentar in unserer Handschrift direct oder indirect zur Quelle gedient hat, aus zwei Banden bestand, deren erster mit jene!» Wochenabschnitte zu Ende ging, so!nag .der Schreiber jenes Codex jeden Vaud mit einigen Schlußverjen versehe!: habe!:. Na» türlich sind uns die Verse erhalten, welche der erste Bestandtheil an seiner unversehrten Stelle darbietet, diejenigen aber verloren, welche derselbe an seinem fehlenden Ende enthalten haben mag. Wir wolle!: nun zuerst die Verse zum Eommentar R. Samuels uirt! daun die zun: Naschi-Eommentar wiedergeben. DRESDgNinMAI SO (Schluß fa(tt.) Dr. David Nosi u. —«

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