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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1876-01-01 · Heft 10 · p. Seite 419

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
25 (1876)
Issue
Heft 10
Article
[Rezension]
Date
1876-01-01
Page
Seite 419 (sequence 2)
Language
German
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Recensionen. 41S Die Grabsteine im asiatischen Museum in St. Pet. und die Epigraphe der hebräischen Bibelsammlung, welche die dortige k. Bibliothek am 17. Okt. 1862 von Firkowitsch erworben hat, sind diese Petersburger ״Moabitica"; doch muß sofort hervorgehoben werden, daß ein etwa anzustellender Vergleich sicherlich zu Gunsten Petersburgs ausfiele. Während nämlich die Berliner Moabitica im Falle der Unächtheit völlig werthlose Scherben sind, welche rnit Unrecht dm kostbaren Raum des Berliner Museums verstellen, bleiben — wohl nicht die Epigraphe — aber die Bibeln, nach oder vor welchen die bezüglich ihrer Aechtheit fraglichen, oder, sagen wir es lieber frank und frei: die unächten Beischriften sich finden, immerhin eine Besitz, um den eine jede Bibliothek die Petersburger beneiden dürfte. Man braucht eben nicht auf die Authenticität der Epigraphe zu schwören und ihren Angaben einen bedeutenden historischen Werth beizulegen, um gleichwohl die Firkowitsch'sche Sammlung für sehr werthvoll, für preiswürdig halten zu dürfen. Diesen richtigen Standpunkt nahm die Commission der k. Akademie der Wissenschaften in Pet., in welcher Herr Akademiker Kunik das entscheidende Wort geführt hat, vor dem Ankäufe der Sammlung ein, und ihn vertreten auch die H. H. Harkavy und Strack in!der Einleitung des Catalogs. | Nachdem wir das auf die Verdächtigkeit Firk.'s bezügliche l Ergebniß bereits im Nachtrage zum ersten Artikel unserer ״ka- I mischen Studien" י) mitgetheilt haben, ein Eingehen auf Ein- I zelnheiten des Catalogs aber uns diesmal zu weit führen würde; Iso beschränken wir uns heute auf ein kurzes Referat über die!sehr interessante Einleitung und über die Eintheilung des Catalogs. » Am 30. Okt. 1859 — so wird in I der Einleitung beruh- «et — hatten A. Firk. und sein Schwiegersohn dem Pet. Bi- »Motheksdirector eine Denkschrift über die hohe Bedeutung der »in ihrem Besitze befindlichen Handschriften übersendet. Diese ') M. S. 1876 S. 321 und st. 27*

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