Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 25 (1876)
- Issue
- Heft 8
- Article
- Die jüdischen Ethnarchen oder Alabarchen in Alexandria
- Date
- 1876-01-01
- Page
- Seite 309 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- article
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Die judäischen Ethnarchen oder Alabarchen in Alexandria. am des Arabarchen Apollonios, des vorher genannten. Dies letztere, bezieht sich offenbar auf die voraufgehende siebenzeilige Inschrift (’A7foX)X m v c o s JltoXafiauov ■ (....) %ov vcd$ <>10ar)jy0c rot׳ 1)0נ)ße)Xcxov xal wv nagt *EXatpav- (rCvrjv) xal <I>ß.ctg xal naQaXrj/xnrrjg (rrjg ,Eg') vttgag daXäßGrjg?jX&ov (xal ngoaax) vvtjGa röv fiiyiGxov *EgfxrjV ■ (Gvv ,Avrfivaüp v<p a/j,w txatgoj. Offenbar ist die siebenzeilige Inschrift׳ zuerst und die zweizeitige viel später inskribirt worden.. Derjenige, mit welchem die Person des defekten Namens zu Hermes zum fünften Mal. gekommen war, führte also den Namen Julius Ptolemaeus und war Sohn des Arabarchen Apollonios, von deinem der ersten Inschrift die Rede ist, näinlich Apollonios, Sohn des Ptolemaios. Dieser Apollonios war Strateg über einige Gegenden Oberägyptens und zugleich Rentmeister -über dasrothe Meer. Er war aber auch A r a b a r ch, und sein Vater׳ Ptolemaios war ebenfalls Arabarch. Denn man kann nichts anderes zum befeften Worte %ov ergänzen als ’Aqaßao. — Raum für diese 6 Buchstaben ist vorhanden, in der sechsten Zeile fehlen sogar 9 Buchstaben. Aus den beiden Inschriften ergeben sich folgende Namen, welche dem Großvater, Sohn und Enkel angehören: 1) Ptolemäus Arabarch es, 2) Apollonios Strateg und nagaXrumxrig beim rochen Meere und zugleich Arabarch, endlich 3) Julius Ptolemaios, Sohn des Apollonios und Enkel des Ptolemäus, mit welchem ein anderer zum fünften Mal zur Anbetung des Hermes.gekommen war. Die Inschrift, gehört ohne Zweifel der späten Kaiserzeit an, dafür zeugt das Wort naga- Xt}[1m:xjg, das schon dem byzantinischen Griechisch angehört. Gab es damals noch Arabarchen? . Schwerlich im ursprünglichen