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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1876-01-01 · Heft 7 · p. Seite 242

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
25 (1876)
Issue
Heft 7
Article
Die jüdischen Ethnarchen oder Alabarchen in Alexandria
Date
1876-01-01
Page
Seite 242 (sequence 2)
Language
German
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IRI
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MW 242 Die judäischen oder Alabarchen in Älexandriä. gewiesen, da die Buhlerin Physkons, Namens Irene, von der in dieser Relation die Rede ist, auch von Diodor erwähnt wird (a. a. £).). Dieser Onias, welcher für Philometor und Kleopatra zusammen und für diese allein kriegerisch eintrat, war ganz ohne Zweifel jener Hohepriestersohn, Onias IV, welcher in Folge des Mißgeschickes seines Vaters noch jung nach Aegypten entflohen und von Philometor mit einer Ehrenstellung bedacht worden war. Auch die Pseudocorresspondenz zwischen Onias und Philometor wegen der Errichtung des Onias-Tempels deutet an, daß-der Onias, welcher diesen erbaut hat, auch Kriege für den König glücklich geführt hat (Jos. XIll 3, 1) : nöXXäg xal ßsy&Xag vßty xqsiccs rezsXsxtog iv cölg xazä noXsßov sQ-yocg *). Der Hohepriester Onias hatte also Philometor und seiner Gemahlin Kleopatra wesentliche Dienste geleistet. Der Tochter dieser Kleopatra standen Onias Söhne Helkias und An a nia s ׳kräftig bei gegen ihren Sohn Lathurus (Lathpros), als dieser sie vom Throne verdrängen wollte um 107 (das. XIII 10, 4). Diese beiden Söhne waren bei dieser Königin Kleopatra ebenso beliebt, wie ihr Vater bei den Eltern, nach Strabos oder seines Gewährsmanns Zeugniß (das.) Siä zd zotig noXCmg avztjjv (TWV *lovdaCwv) svd'uxcßsZv ßäXtffva nagä vrj ßcuuXoG&rj, XeXxCav xal ’AvavCav. Hier haben wir Zeugnisse in Fülle und in י) Daß die bei Jos. das. mitgetheilte Correspondenz zwischen Onias und Philometor unecht ist, kann gegenwärtig als ausgemacht gelten. Unmöglich kann ein ägyptisch-griechischer König Skrupel empfunden haben, daß der Bau eines judäischen Tempels auf einem unreinen und durch den Thiercultus entweihten Platz nach dem Gesetze des Judenthums erlaubt sein sollte. Der Zweck dieser Correspondenz ist offenbar eine Apologie für den-Oniastempel, daß er Heiligkeit beanspruchen dürfe, obwohl auf entweihtem Boden erbaut, weil er von Jesaia prophetisch verkündet worden sei. Zugleich wird darin hervorgehoben, daß dieser Tempel eine Einheit ־ des Cultus erziele, während in den cölesyrischen und phünizischen Gemeindep bezüglich des Cultus Verschiedenheit und dadurch Uneinigkeit herrsche: xal diä zovzo ävgvovg. äXX^Xotg. Diese Correspondenz kann daher uük'von einem Anhänger des Oniastempels fingirt worden sein. : - ׳*.... v:!. י''־•*' י י Ci. -, ■,

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