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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1876-01-01 · Heft 2 · p. Seite 94

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
25 (1876)
Issue
Heft 2
Article
[Herr Russel Martineau, Professor ...]
Date
1876-01-01
Page
Seite 94 (sequence 2)
Language
German
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Review (Oct. 1875) besprochen, dieser gediegenen wissenschaftlichen Monatsschrift, welche Fachmänner zu Mitarbeitern hat. Der anonyme Recensent macht Eingangs (p. 433) folgende Bemerkung zu Ewald's Behandlung der Geschichte Israels: ״Bevor wir unsere Uebersicht über ein Werk beginnen, das, welches auch seine Verdienste und seine Fehler seien, unzweifel- Haft eine der bemerkenswerthesten Erscheinungen des gegenwärtigen Jahrhunderts ist, müssen wir kurz einige Punkte der Divergenz zwischen unserm Schriftsteller und uns angeben, das Ver- Hältniß betreffend, in welchem die Geschichte der Juden sich dem Geiste des aufmerksamen Forschers heut zu Tage empfiehlt. Wir stimmen mit Ewald überein, daß wir dem Gegenstand der Bücher vor uns eine höchst wichtige Stelle eiuräumen, und wir sympathisiren mit dem edlen Feuer des Enthusiasmus, mit dein er sich über sein erhabenes Thema ausbreitet. Wir geben die Gerochtigkeit seiner Bemerkung zu, wenn er den Hauptruhm der jüdischen Geschichte in der Thatsache schildert, daß er!licht allein darin besteht, daß sie sich rückwärts bis in die ״kaum erkennbare Dämmerung des Alterthums" erstreckt, während sie, an dem Mittagsstrahl, der über der Geschichte nur weniger der hervorragendsten alten Nationen leuchtet, Theil hat" als in der Thatsache, daß die Nachwelt ihren Einfluß unb ihre Früchte, gerade wenn sie sich am wenigsten des Flußbettes bewußt ist, durch welchen sie abgeleitet worden ist, fühlt und immer zu fühlen fortfahren muß." ״Aber während wir so vorbereitet sind mit unserem Autor vorwärts zu gehen, und während wir auch bereit sind ihm zuzugeben, ״daß die Lehren der Geschichte am fertigsten gelernt wer- י den, wenn der Verlauf der Zeit die Leidenschaften und die J Kämpfe vertuscht hat, welche die nächste Nähe der Handlungsj Scene selten zu erzeugen verfehlt, so ftttb wir überhaupt nicht » im Stande, ihm in der Ueberzeugung, welche er ausspricht zu; folgen, daß die Geschichte des alten Volkes Israel ״ein abge- -

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