Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 24 (1875)
- Issue
- Heft 9
- Article
- [Nachricht]
- Date
- 1875-01-01
- Page
- Seite 416 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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416 Notizen. Notizen In dem letzten Hefte der theol. Stndien und Kritiken S. 739 fg. theilt l)r. Strack aus dem Nachlasse des verstorbenen Firlowitsch masoretische Bemerkungen in arabischer Sprache über hebräische Accente mit, die sich auf einem mehrfach beschädigten Blättchen auf Banmwollenpapier befinden. Darin komnrt eine Reihe von Namen vor, Masoreten, die anderweitig nicht bekannt sind oder nur in einer masoretischen Schrift aus demselben Nachlaß, die vr. Har kavy in der Zeitschr. ha-Zephira 1874 Nr. 15 veröffentlicht hat. Neben den Bekannten פנחס ראש הישיבה und מושה מוחה (sic.), noch ,אברהם בן סראח, אברהם בן ריקאט אריקט (מן קבלה) צמח בן אבו שיבה, עמה אבו סלוטים אשר בן נחמיה, אבו אל עומיטר. Diese Namen, so wie die andern, welche in der Zephirah mitgetheilt sind, klingen so ungewöhnlich und fremd, daß man berechtigt ist, an der Echtheit der Handschrift zu zweifeln. Firkowitsch' Glaubwürdigkeit ist bereits erschüttert; Fälschungen sind ihm nachgewiesen worden, und auch H. Starck bezeichnet ihn als kalssniis. Man muß daher äußerste Vorsicht gebrauchen, wenn man die in seinem Nachlasse befindlichen Handschriftlichen Bemerkungen benutzen will. H. Starck will gerade bei dieser Piece die Echtheit in Schutz nehmen, obwohl er sich des Verdachtes nicht erwehren kann. Erbemerkt das. S. 737 : ״Die Annahme einer Fälschung durch F. ist vollständig ausgeschlossen durch die Beschaffenheit des Blattes, der Tinte, der Schrift (hebr. Quadrat oriental. Hand), durch die Sprache und den Inhalt" das. S. 742. ״Eine Fälschung durch F. (der ja auf diesem Gebiets nicht wenig geleistet hat) ist, wie schon gesagt, aus den verschiedenen Gründen nicht anzunehmen." Warum denn nicht? Firkowitsch war kein Stümper, er wird es wohl