Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 24 (1875)
- Issue
- Heft 9
- Article
- Handschriftliche Relation über die Juden von Straßburg und Samuel Schlettstadt gegen Ende des vierzehnten Jahrhunderts
- Date
- 1875-01-01
- Page
- Seite 410 (sequence 3)
- Language
- German
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410 Handschriftliche Relation über die Juden von Straßburg und שנתקבצו ההמון עני לקום בחצות הלילה להרים יד והרגו קטן וגדול מגעי" ועד זקן ושללו ובזזו הון עתיק אשר אתם ומחמר עינינו במה ס״ת חללוהו ולח ארבע אונסים. בארון הקודש בתוך חדר מגדל קנצלום שטרוספורק וע״י פנימי חמש (?) העיר . . . אל החדר. וראיתי הספרי תורות מפוארים ויפי׳ אמרי טהורות נכמח רחמי ואחותי ונשקתי אותן באמצעית המפות . . . ביום ה׳ ר״ח אלול רצ״ו לפ״ק. Aie christliche ILMutions-Zdee im Zudenthum. Für die Geschichte des Judenthums ist es von ganz besonderm Interesse nachzuweisen, nicht blos, welche fremde, politische und sociale — sondern auch, welche fremde religiöse Verhältniffe dasselbe beeinflußt haben. Wie die christliche Idee von der Erbsünde dem Judenthum nicht fremd geblieben ist, so auch nicht die Idee von der christlichen Absolution der Sünde; von der Letztem wollen wir dies hier nachzuweisen versuchen. Die Bibel stellt den jüdischen Priester wohl als Vertreter des Volks auf: er betet und opfert zu Gott für das Volk; aber er ist nicht Vermittler zwischen Gott und dem sündhaften Volke. Der Hohepriester selbst soll sich seiner Sündhaftigkeit vor dem Volke bewußt erklären, öffentlich als irrenden und schwachen Menschen bekennen und um Vergebung seiner Fehler und Sünden beten. So schreibt es das mosaische Ritual des Versöhnungstages vor und diesem Grundsätze blieb der jerusaleniische Tempelcultus andauernd treu (Jom. M. 3, 8 T. B. Jom. 36 b.,). So auch schreibt die Bibel den Priestern nicht die Kraft des Segnens zu. Es heißt von den Priestern ausdrücklich: ״Sie sollen meinen (Gottes) Namen über die Kinder