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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1874-01-01 · Heft 9 · p. Seite 427

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
23 (1874)
Issue
Heft 9
Article
Erklärung
Date
1874-01-01
Page
Seite 427 (sequence 2)
Language
German
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Erklärung. 427 wohlgemeinte Warnung, daß ich mich in meinen Studien nicht beirren lassen und meinen Weg mit Gottes Hilfe fortsetzen werde. Vielleicht wird nach Beendigung nleines Artikels Herr vr. Schwarz den Unterschied wahrnehmen, der zwischen meiner Kritik und der des Herrn Dr. Geiger besteht, um sich von Neuem von den! Satze zu überzeugen, daß das Feuer nicht zn den schädliehen Gegenständen gezählt werden darf, weil sich der Eine und Andere den Finger daran verbrannt hat. Was meine Kritik gegen Herrn Direktor Frankel betrifft, so glaube ich meinen Lehrer mehr dadurch zu ehren, daß ich auf Grundlage seiner Werke weiter baue, als durch das jurare ad vocem magistri. Ich bin von der Richtigkeit meiner Behauptung so tief durchdrungen, daß ich mit meinem ganzen Sein für sie eintrete; ich bin hoch erfreut über die glückliche Eingebung, durch welche die berghohen Schwierigkeiten mit einemmale geebnet sind, und lebe der festen Ueberzeugung, daß meine Behauptung früher oder später wird anerkannt werden. Habe ich das Recht, mit meiner Behauptung darum zurückzuhalten, weil sie mein Lehrer nicht ausgesprochen, und weil sie oberflächlich betrachtet der Geigerschen Kritik ähnlich sieht, im Grunde aber von ihr verschieden ist כרחוק מורח ממערב? Leichtfertigkeit wird mir wahrlich Keiner, ohne zu. erröthen, vorwerfen können! Uebrigens kann ich Herrn vr. Schwarz versichern, daß mein verehrter Lehrer Herr Direktor Frankel meinen Arbeiten volle Anerkennung zu Theil werden läßt, wenn er auch — was mich nicht überrascht — seine Resultäte für die richtigen hält. Daß meine Behauptung — deren Tragweite ich nicht verkannte — Widerspruch erfahren wird, darauf machte ich mich gefaßt, ja auch darauf war ich vorbereitet, daß man sie für ketzerisch halten werde; hatte aber nicht erwartet, daß mir letzter Vorwurf von einer Seite gemacht werden würde, wo man die Berechtigung der Kritik außer dem Pentateuch anerkennt und anwendet. Abgesehen von diesem unberechtigten gegen mich gerichteten

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