Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 18 (1869)
- Issue
- Heft 6
- Article
- [Nachricht]
- Date
- 1869-01-01
- Page
- Seite 288 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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288 Monatsbericht. lution von allen nur denkbaren Lastern und Verbrechen genau fixirt waren. bezahlte man z. B. in diesem Detailgeschäfte für die Absolution Unzucht in der Kirche ..... . 6 Gross!. Blutschande........ ״ 5 . Jungfrauen-Verführung .... ״ 5 ׳ Concnbinat . . . . . . . . ״ 7 - Falsche Zeugenaussage vor Gericht . ״ 6 - Testamentsfälschung ..... ״ 7 - Fälschung apostolischer Bücher . . ״ 18 - Vater-, Mutter-, Bruder-, Gattenmord ״5-7 - Raub, Brandstiftung und Laienmord ״ 8 - Das Charakteristische an dieser päpstlichen Taxe aber ist die Schlußbemerkung: ״Hujus modi gratiae non concedentur pauperibus, quia non habentj ergo non possunt consolari.“ (Diese Gnaden werden den Armen nicht gewährt, weil sie nichts haben und daher.nicht getröstet werde!: können). Briefkasten. Hrn. F. in P. Ihren Artikel zur Vmdication des seligen Rapaport gegen vr. Geigers gemeine Schmähungen nehme ich nicht auf, weil ich ihn für überflüssig halte. Jeder Mann von Ehre und Charakter ist ohnehin über diese Art, das Andenken eines edlen Todten zu beflecken^ empört und nennt diese Jmpietät gegen einen Verstorbenen, dessen Erinnerung noch Tausenden von Herzen theuer ist, ganz einfach eine Schändlichkeit. Wozu bedarf es da der vielen Worte? Auch das braucht den: kundigen Publikum nicht erst in Erinnerung gebracht zu werden, das; Geiger sein literarhistorisches Wissen ursprünglich Napaport zu verdanken hat, zu dem er früher wie zu einem unerreichbaren Ideale hinaufgeblickt hat.