Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 17 (1868)
- Issue
- Heft 10
- Article
- Notizen zur Geographie Palästina's
- Date
- 1868-01-01
- Page
- Seite 374 (sequence 2)
- Language
- German
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374 Notixen zur Geographie Palästina^. zu □הלה סדוכליח שמסמא את העיני (Erub. 17 b und die Parallelst.), was sich wohl auf die Ausdünstungen des Sees bezieht, und was hineingerieth, galt als unwiederbringlich verloren, daher das oft verkommend6 ילליך הנאה לים המלה (vgl. Tebuot ha-Arez a. a. O.). Zu bemerken wäre nur, dass die Bezeichnung todtes Meer (Q'oiXacccc ןז vsxga, Pausanias 5, 7, 3; mare mortuum Justinus 36, 3) auch den Rabbinen nicht unbekannt war. In Schernot rabba c. 15 wird nämlich dargestellt, wie Gott bei der Schöpfung die Gewalt des Weltmeeres unterdrückt und ertödtet habe und dazu bemerkt: □לכך נקרא אוקינוס י□ המוה ועחיר אלהי ״ לרסאותו שנ׳ אל הימה המוצאים ונרסאו המיםDamm wird der Ocean das todte Meer genannt*, aber Gott wird es dereinst wieder gesund machen," wie es heisst: in das Meer der Ausgänge und das Wasser wird geheilt (Ezech. 47, 8). ימה המוצאים wurde wohl, wie j. Schekalim 1. e. beweist, auf das Mittelmeer gedeutet, doch kann die Bezeichnung ים המות nur eine Reminiscenz an den Namen des Asphaltsee’s sein. 5. ימא דהילהא B 5, D 5 schreiben הילתא und ebenso C 4 ו׳£א של חילתא F 2 ימא של הילת• Noch heute heisst der Samoehonitis-See Bachr-al-Chuli und wird von den Juden ים הוילה genannt (vergl. Tebuot-ha-Arez a. a. O.); auch neuere Reisebeschreiber nennen ihn häufig den See Hule. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Rabbinen so den See <f>tuhr1 nannten, der nach Josephus b. j. 3, 10, 7 als der eigentliche Ursprung des Jordans zu betrachten ist. Schwarz bringt einen Beweis hierfür aus der gegenwärtigen Benennung dieser Gegend Baladal-Chuli (d. heil. Land S. 20); man könnte dies ax Jn dadurch bestätigt finden, dass der andere Name Balad-al-Maichi gewiss den Verfasser des Midrasch Konen veranlasst hat, diesen See 2 ים המלחU nennen, denn anders lässt es sich nicht erklären, wie daselbst CHD ים und 21 ים המלהs zwei verschiedene Seen aufgeführt werden. Jedoch beruht die Identität des יהא דהולתא mit dem See <&1akr\ nur auf sehr schwachem Grunde, wenn nicht der erstere Name noch anderswoher nachgewiesen wird. Ich halte הולתא für den Landstrich *OvXa&a, der nach Josephus ant. 15, 10, 4 neben Phaneas lag und mit diesem die Besitzung des Zenodoros bildete, die nach dessen Tode dein