Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 16 (1867)
- Issue
- Heft 6
- Article
- Das israelitische Seminar zu Paris
- Date
- 1867-01-01
- Page
- Seite 234 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2829132-2829346-2829353-2862889--10658-2862939- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
234 Recensionen und. Anzeigen. Der vom Staate dem Seminar geleistete Beitrag wurde vom Jahre 1860 ab von 15,000 auf 24,000 Franken erhöht. Doch reicht dieser Beitrag nicht aus, und das Seminar schliesst jedes Jahr mit einem Deficit ab. Das Consistorium von Paris, welches die Verwaltung des Seminars übernommen, hat bisher das Fehlende ersetzt.—Namen der Professoren: Talmud: Trenel, Grossrabbiner; heilige Schrift und Theologie: Wogue, Grossrabbiner• Geschichte des jüdischen Volkes und arabische Sprache: Alb. Cohn; Philosophie: P. Jan et, vom Institut; französische Literatur: Isid. Gaben, Redacteur der Archives Israelites; alte Litteratur: E. Manuel, Professor am Lycee Bonaparte; mathematische Wissenschaften ff. F. Hem ent; liturgischer Gesang: Naumbourg, Cantor. Unterzeichnet ist der Bericht von der Verwaltungscommission des israelitischen Seminars: L. Isidor, als Grossrabbiner des Central-Consistoriums Präsident, als Grossrabbiner von Paris Vicepräsident. Alcan, Alb. Cohn, Derenbourg, Frank (vom Institut), Louis Halphen, Munk (vom Institut), Sander. Der Director Trenel, Grossrabbiner. Dem Bericht sind zwei Abhandlungen angehängt: Vie de Hillel 1’ancien von J. Trenel. L’esclavage selon la Bible et 16 Talmud von Zadoc Kahn. Wir werden auf diese Abhandlungen später zurückkommen. Recensionen und Anzeigen. משפט לשון המשנה Studien über die Sprache der Mischna von J. H. Weiss, Lector am Bet ha-Midrasch in Wien. — Wien. Selbstverlag des Verfassers. 1867. Das Gebiet der Sprachforschung gehört zu dem engen Kreise derjenigen Wissenschaften, deren gründliche Erkenntniss und wahrheitsgeinässe Darlegung in keiner Weise beeinträchtigt werden kann durch des Forschers persönliche An-