Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 15 (1866)
- Issue
- Heft 11
- Article
- Königsberg [Nachricht]
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite 440 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- correspondence
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2829132-2829332-2829344--10254-2862514- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
7 " ־ •' ׳ .ד; ***“ ׳'*-*" ־׳1 > * ‘׳יי י ׳ •f> 438: Recensionen und Anzeigen.5 zii seinem Pentateuch - Commentare entnehmen, das ־ ספר דזתגין sei zu jener Zeit so verbreitet gewesen, dass es> wie Nachmanides sich ausdrückt, sich in Aller Händen befindet, zeugt gegen die von Zunz vertretene Meinung, da ein so kurzer Zeitraum, wie er zwischen R Mieser aus Worms und*Nachmanides liegt, schwerlich zu damaliger Zeit einem Buch solchen Inhalts eine so allgemeine Aufnahme hätte verschaffen können. Die Einreihung ferner der התגין 'ft in das ויטלי "MNft> dessen Verfasser, R. Simcha, lange Zeit vor R. Elieser lebte, zeigt in unwiderleglicher Weise die Grundlosigkeit jener Ansicht. So weit die negative Lösung der Frage über das Alter des לתגין 'D• Gehen wir aber auf die positive Beantwortung über, die Herr Sachs zu geben versucht, so würde die von demselben vermuthete Anspielung auf unsern £Jodex im שטלשא לבא, wenn dieselbe bis zur Evidenz erwiesen wäre, was im vorliegenden Falle freilich unmöglich ist, demselben ein ziemlich hohes Alter sichern, da, wie Sachs beweist, die Abfassung des שמלשא לבא in eine sehr frühe Zeit zu versetzen ist. An einer von Professor Barges in seiner dem Buche vorausgeschickten lateinischen Einleitung mitgetheilten Stelle aus einem Manuscripte der Pariser Bibliothek, dessen Abfassungszeit Barges über den Anfang des zehnten Jahrhunderts nicht hinausgerückt wissen will, geschieht nach einer von B. Goldberg herrührenden Emendation ebenfalls des ס' הלגין Erwähnung. In dem Style des Codex jedoch glaubt Sachs die Schreibart der Massoreten wiederzuerkennen. Endlich will derselbe aus Aboth. 1. 13 schliessen, dass unser Buch schon zur Zeit Hillel’s existirt haben muss, worin wir ihm jedoch durchaus nicht beipflichten können. Der dort gebraucte Ausdruck ןקגא berechtigt ohne jeden anderen Beweisgrund noch nicht dazu, ein Buch vorauszusetzen, um hierdurch jenes allgemein gebrauchte Wort zu erklären, namentlich, wenn es sich, wie hier, um eine Zeit handelt, wo man offenbar wichtigere und bedeutsaniere Traditionen der Schrift anzuvertrauen sich noch scheute. Was Sachs jedoch nach einem bewundernswürdigen Aufwände von Gelehrsamkeit und Combination als das Resultat seiner Forschungen hinstellt, das spricht Barges charakteristisch für die Nonchalance eines französischen Professors am Anfänge