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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1865-01-01 · Heft 5 · p. Seite 201

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
14 (1865)
Issue
Heft 5
Article
Wichtiger antiquarischer Fund in Jerusalem [Nachricht]
Date
1865-01-01
Page
Seite 201 (sequence 2)
Language
German
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IRI
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״ ך,׳.׳־)■׳ ’.ן'**JN ‘ - ' * / י. V _י' * י 1 י-״ך; “ י■ ■ ' Recensiahen und Anzeigen. 201 dass die Grundmauern von Zion nach der grossen Belagerung nicht zerstört wurden. Da diess eine durch die neue Wiederentdeckung so ziemlich ausgemachte Thatsache ist, so ist den Forschern hier ein weites Feld geöffnet. Wenn einer der Bogen dieses mächtigen Strassenwegs mit Staub und Schutt bedeckt sein konnte, so dass er achtzehnhundert Jahre lang im Boden verborgen lag, warum sollte dies dann nicht bei allen den niedrigern Gemächern der Palläste und Häuser der Fall sein, welche an die königliche Brücke angrenzten? Die erste Mauer zog sich dem Abhang von Zion entlang. Bei dem neu entdeckten Bogen stand der Palast Agrippa’s; nicht weit von diesem waren die Wohnungen des Annanias, Annas und Kaiphas. Einige Controverse mit dem Spaten in diesem Theil Jerusalem’s wird besser sein, als tausend Debatten in Büchern und Vorlesungen. Das alte Jerusalem liegt in Trümmern begraben, und Diejenigen, welche es haben wollen, müssen es aufgraben. Mittlerweile gibt Herr Grove den Rath: ״den ״assyrischen Ausgrabungsfonds“ — von welchem sich ein Rest in PIrn. Murray’s Händen befindet — den Arbeiten auf diesem neuen Forschungsfelde zu widmen.“ Mit einem guten Plan und einem allgemeinen Zweck dürfte es nicht schwer halten, eine erkleckliche Summe zur Ausführung solcher Arbeiten zusammenzubringen. (Athenäum.) Recensiouen und Anzeigen. Erstes Lese- und Uebersetzungsbuch im Hebräischen. Nach methodischen Grundsätzen bearbeitet von J. Klingenstein. Oppenheim a. Rh. und Darmstadt. Ernst Kern. 1864. Je mehr die Zahl der Stunden, welche die jüdische Jugend der Erlernung der hebräischen Sprache widmet, vermindert wird, desto dringender tritt an den Lehrer derselben die Forderung heran, durch einen wohldurchdachten zweckmässigen Stufengang des Unterrichts den Ausfall an Zeit zu ersetzen. Dieser

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