Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 14 (1865)
- Issue
- Heft 3
- Article
- [Rezension] / J. Gl.
- Date
- 1865-01-01
- Page
- Seite 118 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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M .־׳ .,}־־r ־י־י'^ ׳ ׳״ ׳• "־ י - ד Rezensionen und Anzeigen. . Bamberg er und Wall er st ein führen den Leser mit leichter Mühe in verschiedene Gebiete der Wissenschaft ein und bereichern ihn mit einer Summe jüd. Wissens. Für die leichtere Unterhaltungsliteratur haben Jellinek, Wolf, Kompert, Frankl und Wertheimer schätzen 8 werth e Beiträge geliefert. In dem Ve.reinsjahrbuche heben wir hervor den Aufsatz von Dr. M. Wiener: ״Zur Geschichte der Juden in Heilbronn“, ferner ״die Lehrgegenstände in der Schule des Lebens“ von Leopold Stein. Als trefflich müssen wir das Gedicht: ״Mortara“ und ״des Lehrers Traum“ von Dorothea Elsässer bezeichnen. Die beiden Gedichte überragen an poetischem Werth bei Weitem alle übrigen im Jahrbuche enthaltenen Gedichte. Der Brief einer ungenannten Israelitin an eine christliche Freundin ״über die Grundsätze der Liebe im Judenthum44 zeugt von dem warmen Eifer und der nicht gewöhnlichen Belesenheit der Verfasserin in den biblischen Schriften. Beide Jahrbücher verdienen eine weite Verbreitung. Dr. J. Gl. מבין שפה ,.Hilfsbuch zur Präparation beim Uebersetzen der Gebete u. 8. w. Alphabetisch bearbeitet von GersonLasch, Oberlehrer an der Israel. Schule zu Halberstadt. Wiewohl es, unserer Meinung nach, am gerathensten ist, den Geist des jüd. Kindes an dem frischen Quell der biblischen Urkunden zu nähren, so darf doch das Uebersetzen der Gebete aus der Reihe der Schulgegenstände keineswegs gestrichen werden. Freilich wird ein Kind, das einen ansehnlichen Th eil des Pentateuchs im Kopfe hat, die, grossentheils in biblischem Stile gehaltenen Gebete schon ganz von selbst übersetzen können, aber nichtsdestoweniger wird doch auch eine auf das Gebetübersetzen verwendete Stunde ihr Gutes und Förderndes haben; auch abgesehen davon, dass, bei der heutigen, dem Hebräischen nur knapp zugemessenen Stundenzahl, ein Kind es selten dahin bringt, .mit dem grösseren Th eile des Pentateuchs vertraut zu sein. Herr Lasch hat es daher unternommen, für die israelitische Jugend ein Hilfsbuch zum Verständniss der hebräischen Gebete auszuarbeiten. Aehnlich den Präparationen