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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1864-01-01 · Heft 10 · p. Seite 406

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
13 (1864)
Issue
Heft 10
Article
Turin [Nachricht]
Date
1864-01-01
Page
Seite 406 (sequence 1)
Language
German
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die hiesige ,Gemeijide der fuxehtbAi'cn KalaMtäh Mehr denn 5l)0 dudenhäuser sind in- Zphutt zerfalle^, die DMagogcn und Lehrhäuser, die Schulen und Wohl tßätigk£i,ts$n? tfiltpri sind bis zu den Grundmauern erschüttert und mussten abgetragen werden. Die Gemeinde; in Rhodus appellirt nun an die Bruderliebe der Glaubensgenossen, entsendet Bpten, die um Hüjfe flehen. Die hier residirendep Gppsjiln fremder Kcgiertingeii unterstützen, befürworten di eMiffe i d 8 w Üfdi ge n, dengn die schpeckliehe Heimsuchung alle heiligen Städten ze.rsjprt hfit. jtlpfffri }vir, dass sieh auch bei dieser Gelegenheit der W0Idthä.tigkeitssinn unserer Glaubensbriider bewähren Mxd, und dasg die fremden Sendboten, gleich wie in der Türkei, gleich Frankreich und England, auch in Deutschland Herzep und liände ßnjden werden, die diesen frommen menschenfreundlichen Zyreck nach Kräften fördern. Turin. Die ständige Commission de? israeli^sphen ppngrosses zu Ferrara hat an das Ministerium upd an den Lapc^tag eine Petition gesandt, welche folgende Dpnkte entlüft: 1) ^a?s im Gesetze klar festgestellt. §ei, wie die bpjedhöfe, }}reiche der Commune zur Last liegen, auch die derjenigen?ine)ל welche nicht den Eültus der Mehrheit bekennen; 2) dass die städtischen Behörden den Friedhöfen volle religiöse Freiheit hßi der ^eerdigung der Leichen, jmd M6 e? der Ritjus yprgchreib£, clereri Unantastbarkeit sichern 5 3) dass die städtischen Behörden den israelitischen fiultus in denselben Fällen und in derselben ^eise zu unterstützen haben, in denen sie zu den Kosten des Oultus der Mehrheit angehalten sind. Wien. Zu der Commission, welche die rigorosen Exapiina mit den Kandidaten der medizinischen Dpetprw:ürde vornimmt, wird aus dem Doc.torCollegium alljährlich auch ein pns.tpriifer gewählt, der durch diese Ernennung ge^issermassen zu einem Facultätsbeamten .erhoben wird. Die Wahl eines solchen Gast- Prüfers sollte nun am 6. d. stattfinden, und selbstverstädnlieh stellten sich auch mehrere Amtsbewerber ein, zu welchen auch ein Herr Dr. Peilischejk zählt. Dieser fand es nun für gut seiner Aipbition durch folgendes Ci1;culair an Zeine ^־Ji^nde^gpripssen Ausdruck zu geben: ״Geehrter Herr Collega! Ich ersuche Sie freundschaftlich, bei der heute um 2 Uhr stattfindenden Wahl eines Gastprüfers erscheinen und mir Ihre Stimme gütigst zu׳־ m WM

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