Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 13 (1864)
- Issue
- Heft 8
- Article
- [Rezension] / J. Gl.
- Date
- 1864-01-01
- Page
- Seite 313 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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■-י־ד■: Recensioneh und Anzeigen. : 313 blischeThemata, mitBenutzung hagadischer Quellen, zu poetisehen;!Bildern auszugestalten. In neunzehn Gesängen werden folgende geschichtliche Gegenstände des ersten Buches Mösis "behandelt: die Weltschöpfung in neun kleineren Gesängen, der Baum der Erkenntniss und das Vergehen, die Sünde Kains und seine Sühne, das Zeitalter des Enosch, die Sintfluth, der Regenbogen, der babylonische Thurmbau, der Glaube Abrahams, der Gottesbund mit Abraham, die Verkündigung an Sarah, die Zer- Störung Sodoms, die Opferung Isaks. Der Verfasser hat seinen Gesängen die philosophischen Anschaumigen Maimuni’s, Bachja’s, Albo's und anderer religionsphilosophischer Lehrer zu Grunde gelegt. Wiewohl daher nicht selten,, ganz besonders aber in der ״Weltschöpfung" echt philosophische Gedanken zur Darstellung kommen, so leidet doch keineswegs das poetische Colorit der Dichtungen darunter. Am meisten hat uns die ״Sintfluth" zugesagt. Der Gedanke ist klar, die Sprache gefällig und die Verse sind fliessend. Zum Schluss hat der Verfasser längere Erläuterungen zu den einzelnen Gesängen hinzugefügt. Die Schrift dürfte sich den Freunden des Hebräischen auf das Beste empfehlen. J. Gl. י' D ie Israeliten zu M ekka von D avi ds Z eit bis in!'8 fünfte . Jahrhun dert. unserer Zeitrechnung. Ein׳ Beitrag zur Alttestamentlichen Kritik und zur Erforschung des Ur- Sprungs des Islams, von Dr. R. Dozy, Professor der Geschichte und der morgenländischen Sprachen an der Universität Leyden. (Aus dem Holländischen übersetzt. Leipzig, W. Engelmann. 1864). Unsere Recension soll sich hier nur mit dem sogenannten Beitrag zur Alttestamentarischen Kritik beschäftigen, alles Uebrige in diesem ziemlich umfangreichen Buche überlassen wir anderen Zeitschriften und Spezialgelehrten. Unsere Zeit hat uns, was Bibelkritik betrifft, wahrlich nicht verwöhnt, sie hat vielmehr des Wunderlichen und Krausen schon so viel geboten, dass man sich füglich wundern müsste, wenn sich heut zu Tage noch Jemand über irgend eine neue Erschei- Frankel, Monatsschrift. XIII. 8. 24