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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1860-01-01 · Heft 12 · p. Seite 467

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
9 (1860)
Issue
Heft 12
Article
Bericht über die Arbeiten des Verwaltungsrathes der asiatischen Gesellschaft während des Jahres 1859-1860
Date
1860-01-01
Page
Seite 467 (sequence 14)
Language
German
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467 talischen Literatur kein dunkleres Gebiet; keines, das einer strengeren Kritik bedürftig wäre, als diese Nachforschungen über die Mathcmatik der Araber. Herr Garem de Tassy hat uns eine Arbeit über die Denkmäler. v an Dehli gegeben, diese Monumente haben nämlich im letzten Kriege unglücklicher Weise so sehr gelitten', daß er eS für nützlich erachtet hat, die Beschreibung derselben aufzubewahren, zum Andenken an die Größe der muselmanischen Macht in Indien und zum Ausschluß über die Erzählung der wichtigen Ereignisse, welche während so vieler Jahrhunderte sich in Dehli zugetragen haben. Die literarische Gesellschaft von Batavia hat uns Medaillen zu geschickt, deren Umschriften von den Gelehrten des Landes nicht verstanden worden sind. Ihr Verwaltungsrath hat eine Commission zur Untersuchung derselben ernannt, und der Berichterstatter. Herr Panthier, hat gefunden, daß die eine dieser Medaillen unter den mongolischen Kaisern von China geschlagen worden war, und eine Umschrift in Passapa-Buchstaben trug, welche Buchstaben für diese Kaiser erfunden worden sind und in den öffentlichen Akten während der Dauer dieser Dynastie in Gebrauch waren. Herr Panthier wird seinem Aufsätze mehrere andere folgen lassen, sobald die Paffapa- Typen, welche die kaiserliche Druckerei für die Bedürfnisse ihrer Zeitschrift hat schneiden lassen, vollständig angefertigt sein werden. " Herr von Eckstein hat uns in der Zeitschrift eine Reihe Artikel über die Quellen der Cosmogonie des Sanchöniation veröffentlicht.' Er untersucht hierin den Einfluß, den dir frühere Civilisation ans die der Arier hat üben können, und welche Spuren sie in den Ideen dieses Stammes hat zurücklasscn können, wie sie die ältesten Denkmäler derselben uns mitheilen. Man fängt Heu« tigen Tages an, die Bedas hinreichend zu kennen, um mit einer gewissen Genauigkeit sich die Gcistesrichtung der ursprünglichen Arier zu vergegenwärtigen und in Folge dessen die fremden Elemente, die sie aufnehmen und mit sich verschmelzen könnten, zu entdecken, welche Elemente auf andere Civilisationen ähnliche Spuren wie die Indiens zurückgelassen haben. /Es ist dies ein Studium, welches dem der Paleontvlogen ziemlich ähnlich ist, welche, die Spuren aufsuchen, die die heutigen Tages nicht mehr bekannten Thiere aus einer sandigen Fläche zurückgelassen haben, die sich allmählig in Sandstein verwandelt hat und die Abdrücke, nach denen man die verloren gegangenen Thiergattungen wiederum eonstruirt, ansbewahrt hat. Man sieht leicht ein, wie gewagt es

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