Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 8 (1859)
- Issue
- Heft 5
- Article
- [Nachricht] / Frankel, Zacharias
- Date
- 1859-01-01
- Page
- Seite 200 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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200 Notizen. M. Ben. dtant sur le point de faire une expddition semblable, sur les traces de B. de Tud&le, j’ose prier tous les agens politiques, consuls et personnes qui honorent mon nom et mes travaux' de leur indulgence, de s’intdresser vivement aux snccfes de la nouvelle entreprise, et d’äugmenter les moyens qui peuvent conduire ä la rdussite d’un voyage entrepris avec ddsintdressement et dans un but entierement philanthropiqtie. Le Baron Aldxandre de Humboldt ä Berlin, en octobre 1858. Herr Benjamin II. hat uns das Autograph vorgelegt, und ist es hier wörtlich wiedergegeben worden. ' F. Zum Tractat Abot. Im Novemberhefte dieser Zeitschrift d. I. 1858 hat der Herr Herausgeber unter dieser Ueberschrift darzuthun gesucht, daß der Tractat Abot zu historisch en,, nicht zu ethischen Zwecken angelegt sei. Die für diese Behauptung! angeführten Hauptargumente sind: 1) weil Abot eine Stelle in der Ordnung Nesikin gefunden, über« Haupt in dem Mischnacomplex, der ausschließlich der Halacha gewidmet und nur gelegentlich manchen hagadischen Spruch änführt; 2) daß mit Ausnahme des R. Mir und! R. Simon Abot den jemaligen Autor nur einmal mit einem oder mehreren in sich zusammenhängenden Sprüchen anführe; 3) daß nicht noch Andere angeführt sind. Gegen die historische Auffassung bieten sich zwar auch Schwierigkeiten dar, die Hr. vr. F. nur dadurch beseitigt, daß er eine mehrfach spätere Redaction, überhaupt Einschiebungen annimmt und namentlich den ganzen V. Abschnitt, welcher fast gar keine Namen nennt, als von R. Nathan redigirt. Allerdings wenn man Abot als eine Sammlung von Sinnsprüchen oder ethischen Sentenzen betrachtet, so wäre noch eine große Zahl der trefflichsten Sprüche anzuführen und viele Autoren wären noch zu benennen gewesen. Wein Abot ist nicht eine Sammlung^ sondern ein System, ein abgerundetes, aus Sentenzen Einzelner mosaikartig zusammengesetztes Ganze. Natürlich, dass darum nicht alle Namen genannt und nicht alle Sprüche ausgenommen wurden. In meinem Commentare zu Abot, wovon der erste Band, die Abschnitte I — III enthaltend, erschienen ist, habe ich diesen Zusammenhang der׳ ein« zelnen Sprüche, wie ich glaube, überzeugend nachgewiesen. Aus-