Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 6 (1857)
- Issue
- Heft 7
- Article
- [Nachricht]
- Date
- 1857-01-01
- Page
- Seite 281 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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SRecenftoncn und Anzeigen. 281 muselmanischen Periode; 4) in der portugiesischen Periode, d. i. in den Zeiten der Herrschaft der Portugiesen von Mozambique bis zum Cap Guar? dafui; 5) von der Zeit der Gründung der Oberherrschaft der Sultane von Mascate längs der Küste im Norden vom Cap Delgado an. Dieses an Material sehr reiche Werk ist auch für die frühere Geschichte der Juden in Egypten und der jüd, Ansiedelungen in Ostastica von vielem Interesses R. Traill, The Jewish War of Flavins Josephus. Edicl. Jsaac Taylor. London. 184L JDieses Prachtwerk zeichnet sich durch die geographischen Abhandlungen des Verf. und die beigefügten Stahlstiche aus. — Wir führen bei dieser Gelegenheit die vorzüglicheren Ausgaben des Josephus an. Die erste griechische Ausgabe -(lateinische Uebersetzungen cursirten schon früher) erschien Basel 1544, von A. P. Arlenius: ohne kritische Sichtung. Die zweite Ausgabe erschien Oxford 1720 von I. Hudson nach besseren Mscpt. und unter Benutzung der Bemerkungen von I. Vossius, ferner mit einer lateinischen Uebersetzung. Im I. 1726 zu Leyden die (bekannte) Ausgabe von S. Havercamp, deren Text unkritisch. Eine gute kritische Ausgabe des jüd. Krieges veranstaltete E. Cardwell, Oxford 1K37. Die neueste vollständige kritische und mit reichen Jndiceß versehene Ausgabe ist die von W. Dindorf, 2 Theile in 4. Paris 1847. 2LF. Didot.) J. W. Etheridge, Jerusalem and. Tiberias, Sora and Cordova. A. Survey of the Religious and Scholastic Learning of the Jews. London. 1856. Oh. W. Wall, an Examination of the Ancient Orthography of the Jews , and of the Original State of the Hebrew Bible. Vol. 1. Dublin. 1856. Leitfaden für den israelitischen Confirmanden-Unterricht. Von S. Süskind, Bezirksrabbiner. Wiesbaden 1855. Wir erlauben uns, dieses Büchlein hier einer Besprechung zu unterwerfen, obgleich schon eine Beurtheitung desselben, die jedoch sehr schneidend ist, im Machest vor. Jahres erschienen ist. Auch wir haben manche Mängel in dem Büchlein entdeckt und werden sie namhaft machen; aber der Diccenf. hat diese übersehen und andere dafür aufgefunden, welche wir als solche nicht erkennen können. Wenn z. B. der Verf. in dem Vorworte sagt, der Zweck des tzonfirmandenunterrichts sei der: 1) dem Schüler das Charakteristische des Judenthums in Lehre und Leben einzuprägen, 2) etwaige Lücken des früheren Religionsunterrichts auszufüllen, so dürste kaum zu verstehen sein, der Verfasser wolle, daß im früheren Religionsunterrichte das Charakteristische des Judenthums nicht gelehrt werde, daß der Confirmandenunterricht ein Spectakelstück, ״der letzte Act einer Posse" sein soll. Hier ist gemeint, ״daß das, was den Kindern früher nach und, nach, entsprechend ihrer wachsenden Auffassungsfähigkeit, von der Religion mitgetheilt worden, ihnen nun systematisch als or;