Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 5 (1856)
- Issue
- Heft 11
- Article
- [Nachricht] / Halberstam, Salomo Salman Chajim
- Date
- 1856-01-01
- Page
- Seite 439 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Notizen. 431) wiedergeben zu Mirfen. Die nur erwähnte Stelle in der Mischna lautet folgendermaßen: וגיסיו לא הי׳ ארב שואל על הרמאי, d. b. durch Iohann's Verordmlug, daß jeder.Raufer zweifelbaft verzelmte Feldsruchte zu verzehnten habe, hatte Niemand mehr nötbig über הסאי zu fragen. — Dieser wichtigen Verordnliilg also, gvodurch vielen Mißbrauchen begegnet und den הבהיס eine flrojic (yrlcid'tenmrt im Ankäufe des Getreides geboten ward, mochte er das ßpitbetoii והב" היהוהיס zu verdanken haben, welkes in der damals geprägten Denkmünze seine Verkörperung gefunden. Lemberg. S. I Halberftamm. In meinem Aufsatze über die Bedeutung der Pierzabl in der jüdischen Philosophie imb Mahhala (Februarheft d. I.I habe ich in den Schriften des M'aimuui, in den meisten Disei plineu der Wissenschaft eine Tetralogie nacbgewiesen. (>s sei mir gestattet, hier noch Einiges nachzutragen. Wir haben bereits gezeigt, wie die Physiologie in dem 'Menschen — dem Mikrokosmos — vier Principien, nämlich ארבע כהות und ארבע לרות, vier t>)ruudkräste und vier i^rundsafte unterscheidet, aus welchen letztern sodann die vier Temperamente herstanunen. Ebenso unterschied aber auch die Kosmologie in dem Makrokosmos — der Welt — im er (^rundeigenschaften (א־בע איכויות הראשונות — More II, 21), nämlich das Warme, das Kalte, das Feuchte und das Trockene, 1 ,החום והקור ו,־ולחות והיובשrepjxcv, ^J^pcv, u*ypov xa? .^Yjpov — von denen sodann die bei den Scholastikern sogenannten •qualitates nccultao berge!eitet 11טו vten. Auch das maimonidische Strafrecht geht.von vier Principien aus. רע שגורל העונש . . . יהיה בכהינת א־בע הברים. דיהאשון ,;והל ה,הס א . .. והשני רוב הטצאו ... והשליש' רוב ההסתה ברבה .. . והרביעי קלות עשיות המעשה ההוא בהסתה ובהעלס (das. III, •in. Für meine Behauptung, daß die Vierzahl (TotraUys) auch in der Kabbala eine lKewichtigkeit erlangt bat, will ich hier noch einen schlagenden Beleg anführen. Ich habe in dem erwähnten Aufsatze nachgewiesen, daß bei den Pythagoraern die Vierzahl ihre Bedeutung vorzüglich dadurch erhielt, weil in den ersten vier Zahlen die heilige Zehnzahl inbegriffen ist, indem 1,2, 3, 4 znsammenadirc die Summe 10 gibt. Ich sagte ferner, die Pythagoräer haben die Nierzahl als symbolische Bezeichnung aller seienden Dinge betrachtet (Punkt, Linie,