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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1856-01-01 · Heft 5 · p. Seite 170

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
5 (1856)
Issue
Heft 5
Article
Szenen aus dem Jahre 1096
Date
1856-01-01
Page
Seite 170 (sequence 4)
Language
German
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170 Scetten am? dem Ial've 1000. H ei 11 ri ch IV., und für die Feinde des Leitern, die römischen Päpste, ftinmitc. Mebrandns war drr Bruder R ndvlphs, Her-;10ן,י■ von ^cluvade», desselben, welchen man znm Gegenkönig anserlabt, wäbrend der brzbischof von Alains eine» Reichstag nach Mainz berief, ans welchem viele Bischöfe und Reichssürstcn sich einfanden und Heinrich der Ereile verlustig erklärten, Allebrandnö fehlte natürlich auf jenem Reichstage nicht. — Heinrich, der in Regensbnrg die Knude von jenem Aufstand vcrnabm, eilte »ach Worms, welches ilu» treu verblieb, nachdem eS den Bischof und seine Basallen, die dem Kaiser den hinzng verwehre» wollten, ans der Stadt vertriebe» batte. Wir übergeben die bekannten 3W־ sale des unglücklichen Kaisers und envähnen nur, das; er am 1 \. Sept. 107(» in den Bann getban wurde, i» ssvlge dessen auch Mebrandns wieder in sein Bistbnm zuiiickkehren konnte. ׳ Jiunu• batte der Kaiser die bewiesene Treue der Wormser Bürger durch viele Gnnstgaben und Privilegien vielfach belohnt; sie erhielten in den kaiserlichen Bullen fortan den Rainen: Die Getreuen Burger zu Worms, und nebst vielen anderen Gaben auch ״die gemeine Indischbeit mit Leib und Gut" zu Geschenke. Die ge istreichen Baker der Stadt beuteten das Privilegium ans die sinnigste Weise ans. So schufen sie sich eine Rechtsame, von Zeit zu Zeit zwölf Borsteber der Gemeinde zu ernennen''). Diesen lag nichts weiter ob, als die inner», namentlich eultnellen Streitigkeiten zu schlichten ׳), doch halte, wie wir aus einer später» Quelle erfahren"), diese Rechtsame der Borsteber eine ergibige Geldgneile den Bür-;2 ן ו. v a n g e (taesch. der Stadt Wenns. fWernts IH37.] 2. 1:0- (i) (int INI2 rics« :»iechtsame durch einen Cenwremis! mit dem Magjstrat an den Bischef Lfmevicue über. Ben nun al> wäl'iten die 12 'Bersteher unter sich einen Präses. der 'Untistes, eder gewöhnlich ״Juden-Bischef" dies!. 2 chan n a t >. e 2- Ml. 7) 2 M erip iviüer. dielen!. Al'hand. :c.!veirng i7 ■'>(>.] 2. ׳?inhang. Z. 87. 81 Alljährlich fdiiefen i (Glieder des Persiandes aus und u'urden durch Neuwahl ergänzt. Die Gemeinte datie alsdann jedesntal 7tl (dulden und jedes neugewählte Mitglied I» Gulden zu zahlen. 2׳gl. 2chudt ioüdisehe Merkwürdigkeiten!e. l,grks. a. M. 1714.] Th. 1. 2. illi. — Da semic der ׳Per stand alljädrlich sich eemeletirte, se ist die eenstruete ssertn des eben er- »rädnten!:.-.1 ׳s״c erklärlich, lledrigens trat jener Uedus der Ergänzung erst int I. 1502 ein, während früher die 12 Berste!׳er im Ganzen und zwar ,.arbitrio et ticicctu episcoporura“ ernannt wurden. SchannaI 1. e. 2. M>.

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