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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1855-01-01 · Heft 7 · p. Seite 278

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
4 (1855)
Issue
Heft 7
Article
[Rezension] / X.
Date
1855-01-01
Page
Seite 278 (sequence 2)
Language
German
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IRI
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278 Reccnfionen und Anzeigen. in Stuttgart), und im Jahr 1849 hat ihn Aschkcnasi mach der Pariser Handschrift in seinem Schriftchen Dibre chachamim abgedruckt, und ist die vorliegende Ausgabe nach jener an mehren Stellen zu verbessern. .Im ersten Kapitel befinden sich hier einige Stellen, die der Ausgabe von Aschkenasi fehlen. Vorliegende Ausgaben lassen nur den Wunsch übrig,, daß Herr Jellinek auf die Correctheit des Textes mehr Sorgfalt verwendet, und statt die unbedeutendsten Emendationen dem Leser vorzuführen, , etwas mehr für das Verständniß des Textes gethan hätte; so ist es — wenigstens dem Referenten—nicht verständlich, wie Luzzatto aus׳ dem Koh.-Comm. S. 5 abnimmt, daß S. b. M. in 1. Ehr. 12, 32 דעת gelesen habe, was I. S. X nach dessen brieflicher Mittheilung ohne nähere Erklärung niederschrieb; warum R. Tobia (S. 64) sagt, daß in לא אצלתי die Ales statt Ajin stehen? Sinnentstellende Fehler im ersten Hefte sind: S. 8. nnw statt נקמץ מתמעט והולך ' ״ מתנה והולך .19 ' ״ חבל שדרתו ״ מכל שזרתו . : ., .34 ״ .. " 63.. חיו במקום שין; ״ שין במקום תיו ההא במקום כף ״ האלף במקום כף .66 ״ ■%" S- 40 heißt das ולשרות wohl ולשכב oder ולשכון. In den sprachlichen Erklärungen hätte Herr I. mit den Punktationen nicht so geizen sollen, und auch manchmal eine nützliche Hinweisung geben dürfen, - wie z. B. S. 35 a. Ende S. b. Meir hervorhebt, daß die Lamed in laftäg. rad. sei, gegen Menachem (das Wort selbst erklärt er fast mit derselben Bezeichnung wie R. Tam קיבוץ ועשיית ממרים). Befremdend ist die Erkl. von Tobia (S. 67) (ישקני יטהרני- וכן אמרו. (ביצה יח משיקין את המים-לטהרן, was dort in der Bedeutung von reinigen ein Pleonasmus wäre, und gerade umgekehrt heißt das talm. maschikin wie נשק in der Bibel küssen; man muß nämlich unrein gewordenes Wasser, um es zu reinigen, in einem steinernen Gesäße so in dem Reinigungsbad Hallen, daß das Quellwasser das unreine oben berührt, küsset, ״man läßt das Wasser in einem steinernen Gefäße küssen, um es zu reinigen" ist die richtige Uebersetzung. X. B e r i ch t i g u n g. Zn Zunzens ״Shnagogal-Poesie" —׳ dessen bester und brauchbarster Theil die gramm. und lexikalischen Beilagen wäre», wenn der gelehrte Verfasser sie gemeinnütziger gemacht und die große Anzahl der Gelehrten

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