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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1854-01-01 · Heft 11 · p. Seite 432

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
3 (1854)
Issue
Heft 11
Article
[Rezension]
Date
1854-01-01
Page
Seite 432 (sequence 2)
Language
German
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I Oicccnfioncn und Vlu^d^cu. ma. -332v\ca'id)ti^c Stcllcit sind dort nur fragmentarisch mitgetbeilt und die eigentliche Ansfnbrung oder Motivirung ist weggelassen. Dic 18 Blatt nnisassendc chronologische Einleitung des Meiri gibt erst einen allgemeinen Uebcvblict' der Geschichte der Tradition in der Weise Mailuonides, ti'obd manche sinnreiche Erklärungen schwierige Hagada's cingestreuet sind, und gebet dann ans die specielle (>bronologie von Simon dem Frommen an über, wo allerdings nach dem damaligen Standpunkte der bistorischen Wissenschaft von einer kritijeden Auffassung nicht die Rede sein kann; doch werden manche Talmudstellen angefübrt lz. B. das Zeugnisi des R. Dosa b. Horkinos vom Propbeten Hagai, die Angabe, das? Aonatban b. Usiel seine Uebersetzung aus den! Munde Hagai's,^Zachana'S und Maleachi'S vernommen habe), die dem bistoriseben Gewissen deö Verfassers bedenklich erscheinet! und daber naeb seiner Meinung niebt buchstäblich zu verstehen seien. — vebrreich ist die specielle Anfübrung der in der Mischna vorkommenden Tanaim, nach Ordnung der M'asichtos. wobei zugleich einige Irrthümer Maimomdes gerügt werden, wogegen rüeder der erste Editor Chain! Falage in Salonichi manche Auslassungen und veränderte ^esearten des Meiri, ingleichen die Tanaim in der Tosssta, tbeils in Anmerkungen, tlnüls in einen! Zusätze beigesügt bat. — Die cbronol. Ueber sicht ist bis zur Zeit des Verfassers umS I. 18011 fortgefübrt, wobei manche Abweichungen von R. Seberira, dem Seder Tanaim Weamora'ün und den! Sefer׳ Hakabala des Abr. ben David bemertenswertb sind. So ist z. B. das Todesjabr R. Aochanan's um 20 Aabre srüber angesetzt׳, der Rabbi in Cordova, der seine Funktion dem A. Moses b. Cbanoch so bescheiden abtrar, beisit nicht R. Natban sondern N. Schalom u. dergl. — Dw schriftliche Abfassung der babyl. Oleinara wird entschieden auf die Schlnsizeit der Saburäer gesetzt: von Saadias Gaon beisit cs: דברים בלתי מקופלים ואע הא וי mp שבס" האפונות כתב לבעלי הדת להמשיך אחריהב. Unter den berühmten Gelebrten Spaniens nennt er auch den R. Iosepb Jbn Zadik, Vers, des Mikrokosmos. (Vgl. die MonatSschr. S. d. Aabrg. re.); dann einen K. Isaak Cohn, Schüler deö R. Abr. ben David, der einen Commentar über einen großen Theil des jerus. Talrnnd verfaßt habe. An den kurzen histor.-krit. Anmerkungen weist der jetzige Herausgeber'aus vielen ihm vorgelegenen alten Handschriften mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit nach, dasi der Satz Jehuda k Tema'S V, 20 den Schluß des Traet. Abot bildet, welches man auch schon bri San. Uceda unt> vftppmann Heller findet und wodurch das folg. יהי ה^י als Schlußforme! seine beste Crklaruug hat. — Dein Commentare selbst ist der Mischmatext mit Randglossen ans dem handschr. Comm. des Salomon Cdni, einem Jünger R. Bczalel Aschkcnasi's und 9t. Chann Vital'S, und zum sechsten Abschnitt der Comm. d. R. Obadia Sforno beigedrnckt. Druck und Papier sind empsehlenswerth. vr. B. Beer. ■ ־ ___ -! •t .

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