Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 3 (1854)
- Issue
- Heft 7
- Article
- Die neuere jüdische Literatur und ihre Bedeutung
- Date
- 1854-01-01
- Page
- Seite 250 (sequence 2)
- Language
- German
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250 ric notiere iütijdv i.׳üe1\tt1u• und ihre '1\ן|חווווראי. :)idirtion 1'lnnbeit ('׳otte*, i-Mcbe;11 il»n, Hingebung für ihn u. f, m.1 enthält, ferner den 1tt׳oi;c1t vobgesang (•vmllcl.) wegen (.metttnut nno ('׳!ttH'ten und '}n'fvoitunt v011 andern großen 1'tont!tut len, tngleidten die LckövsungjSgeschichte bio zur H׳r tältlung van der Sündslut, die Dpsergesene der ersten Kapitel deS dritten Bud׳eS Museo, zuweilen iiueh die tu Anfang des viertelt BudiS enthaltenen Berichte van der Zählung der Fsrae Uten, ihrem itager und ihren Wanderungen in der Wüste u.s. w. (vgl, jer. Megill.t 1II- Ui besondero nnrutteidmcii, faßte wähl auch mehrere der gedachten und andere passende Abschnitte auf derselben :Halle;u f am men und gal׳ sie sawahl Fugeudlebrern alo Kindern, besondere- V enteren au eit tm2 ׳ el hftühti 11!ן tAbot d. :)I i'iath. c. 8.1, in die Hände. Dieo tvarett alsa die ersten religiösen blementarlehrbüd'er oder ״biblische Uompendieu sür die Engend" lwie wir sie heute nennen ntveltteni. van denen dao Fudenthum Kunde gibt. Die Erfahrung hatte jedaeii ge׳ lehrt, das; salehe Auosondernngeu getvisser Abschnitte auo der heil. Leltrist und deren Verbreitung im Dalle aus einzelnen Blättern und :)lolleit lwie heuttutage die rrattätchen) nur da׳ hin führten, gründlidie Bibellenntnis; zt! verdrängen, allerlei getrübte Auffassungen der :),eltgianolelhren tu befördern und überhaupt den hereinbveehenben 2ectircreien und Apastasieen 3 bür und 3hoe tu öffnen. Die Vorsdnist tvard daher geltend gemacht und aus daS Schriftwort selbst gestünt, das; dao Aus teidiiiett ein;einer Bibelabschnitte, sei e-tf au eh tum practisdten Gebraudte, streng verboten sei. Die Aüultchkeit solcher Auozüge für den Iugendunterricht hatte sich inzwischen tu sehr herauogestellt, uni übersehen tu werden. Manche gewichtige ältere Autoritäten liefen daher tu diesem Beltufe die Anfertigung van Compendien der erwähnten Art ausnahmsweise tu lUUttin OOo, 2oforini V, 0), und, obwohl ein um o 's. :500־ blühender angesehener Taltuudlehrer stllabba, Dahn Nachutent'o) and, diese Auszüge für den Iugeudgebraud) wieder untersagte, ja sogar auf die von einem seiner vorzüglichsten Jünger an ihn ge rieh tete Frage über den Grund der Ausdehnung dieses Verbots keine weitere Antwort gab, als ״das; es ein unbedingtes, durch die Ueberlieferuug sanctionirtes Verbot sei" (Gittin a. a. O.). so erhielt sich jener Brauch doch noch lange aufrecht, wie namentlich aus einer Midrasichstelle (Debarim rab. e. 8.) ׳erhellt. — Bei der großen Seltenheit geschriebener Bücher zu jener