Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 3 (1854)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Zur neuesten jüdischen Literatur in England
- Date
- 1854-01-01
- Page
- Seite 182 (sequence 14)
- Language
- German
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182 Zur neue ft זח jiitifd'Oi Literatur in (tt>cha»d. Iresint verlies, Zuerst den Karten. Die Bl!,inen wurden ans seinem 'Wege spärlicher. die *i^äumo weniger nnd ztvcrg artif!, bi<t sie verschwandett und siresim sich in dem schattenlosen Maar befand. Erstaunt und traurig wandte er sein tbränen volles Auge nach dem liebliche» 'Drte den er verlassen batte, und in welchem nach seine früberen Genossen unter dein wal>l riechenden Laube umberschwärmten. Dach bald wischte er die unmännliche Tbräue weg. las die ans seinem Kästchen einge grabenen Warte, die wie ein ralisman ans seinen Geist zu wirken schienen, und ging oline Klage weiter. Aber auch das Klima schien sich verändert ^tt babe». ein kalter ׳Wind strich über den eiitsamen Maar; siresint bullte sich in seinen Mantel, aber dieker war van inclireren am 'Wege stabenden Dornen zerrissen tvarden und schirmte ihn nicht var dem srastigen 'Windstast, er schauerte und sein Gesicht sab bleich nnd entstellt aus. lind der Weg wurde immer ranber; In'sims Iüste waren van scharsett Dteineu zerschnitten und er binkte schmerzvall weiter, Ztllebt schien der einsame van Kälte nnd Leiden überwältigte Wanderer mit seinem Auge die Gntsernung zu messen, die ibn va» der westlichen Grenze der Insel trennte, nnd er seufzte wiederbalt als er sab das! sie narb grast war. Dann wandteer sich zu seinem .stästche», dach dessen Krystall war verdunkelt, und er versuchte vergebens die dart eingeschriebenen Warte zu entziffern. Und nun überfiel ibn Angst und er sab mit einem Blick voll Neid, sagar mit Haß rechts und links auf die glücklicheren Reisenden, deren Weg beiter nnd srolilich war. Warum kann ich nicht ihnen folgen, murrte er, warum dürfen sie sieb im Lichte sonnen und ich must streiten mit dein eisigen 'Wind? 'Wo ist. o König, deine Gerechtigkeit! Iresini befand sich nun an dem Inste eines steilen Hügels, mtd mein Herz blutete um den armen müden Wanderer, der nach über diese Habe wegkammen sollte nnd der auch die Trostesworte des Kästchens entbehrte. Gr begann mit zittern-׳ den Gliedern und niedergeschlagenen Augen bittaufzufteigen: seine Blasse schien bei jedem schritte stärker, sein Mantel abgerissener und nutzloser zu werden. Da zag ein schallender Ton seine Aufmerksamkeit auf sich; er blickte sich um tmd sah in einer kleinen Gntsernung einen auf demselben rauhen Wege Reisenden. Dieser trug so wie Jrcsim alle Zeichen der Ent׳ Lehrung, der Kälte und der Erschöpfung; doch schien er nicht