Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 3 (1854)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Bilder aus dem Leben und Wirken der Rabbinen
- Date
- 1854-01-01
- Page
- Seite 92 (sequence 12)
- Language
- German
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92 Bilder an!י tan VcL'cn und SvMi'fcn bcr Nabbinm. männlidH'r Geist voll 'uu^'nbfi'ifdtc sah in diesem Kontraste, der ändern Tlnäneu der Muthlosigteit erpresste, um־ ein sicheres Weiche», das; es anders werde;; müsse, (iinft tarnen!1(. Gamaliel.;1(. (rlieser de» Asaria.!1!. Iosua und hi. Atiba nach!liom mid als sie von 'weitem schon den Ittbel der Menge vom Kapitol vernahmen, weinten die Andern.!1(. Atiba aber lachre. nnd da sie ihn fragten warn»! er nicht mit tranere, indem er ihre heidnischen Dränger so jubeln nnd im Wohlleben sähe, während unser Heiligihum in Asche läge und der Platz den wilden ehieren;um Aufenthalte diente, erwiederte er: bben darum lache ich. wenn eS den Berbrecheru so wohl geht, wie sollte es nicht bald »och viel besser rim die stehen, die Gottes 'Willen r(mnV - Und wieder einmal tam er mit ilmeu zu dem eempelberge, nnd als sie eine» Iuelis auf demselben sich tummeln sahen rmd darob ihre Kleider zerrissen rmd tlagten, lachre hi. Atiba. Als sie ihre Aerwundermig über seine stets den ihren entgegengesetzten lüesülile ausdriiekten, ertlärte er: Was euch traurig stimmt macht mich heiter. Den», meinte er, sind Uriah'S herbe Weissagungen iIeremiaS 2<>) ״Zion werde in Steppe verwandelt und Jerusalem zur lrinöde werden" in Erfüllung gegangen, so werden nun auch Z»acharias fröhliche Weissagungen, das; die St rasen Jerusalems voll von hochbejahrken Männern nnd grauen nnd fröhlich spielenden mindern sein werden, ihre Bestätigung stnden. Worauf sie erwiederten: Atiba. Du hast uns wahrlich getröstet׳). In diesem Geiste suchte der in Hoffnung und Bertranen unerschütterliche hi. Atiba seine Zeitgenossen aller Orlen mit Mnlh und Ansdaner za erfüllen, den Rationalst»;; nnd die Hoffnung auf die Regenerirrrng ihrer Nationalität immer neu 511 beleben, und als ׳Derbrechen galt ihm die unmännliche Erschlaffung, die an Rettung verzweifelt. Darauf deiner auch seine grase Borliebe für das hohe Lied, daS er tSänr Haschirim stiabba 1) für hochheilig erklärt und welches eine ganze Welt auswiege, weil die allegorische Deutung desselben das tiefe innige und unauflösliche Liebesband zwischen Gott und Israel darstellt, von welchem dieses sterS getragen und emporgehalten wird. In diesem Sinne erklärt er auch (Scheurot Rabba 5), das Moses Märest 11 nt Echa Diatt'a (inte, nach SUvuvottfl iSmcnbatU'n in Bikkur« HaNlim o. Jahr t>t>8i. S. 7t.