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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1854-01-01 · Heft 2 · p. Seite 75

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
3 (1854)
Issue
Heft 2
Article
Neueste Skizzen aus Frankreich, Italien etc. [Nachricht]
Date
1854-01-01
Page
Seite 75 (sequence 3)
Language
German
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Notizen. 75 Der neuenuumte Dbenabbim* des ifv. ('nm\1(conf1fbvium£ Kit einen s. g. Hirtenbrief an die Rabbiner und (Konsistorien Frankreichs erlassen, in welchem er den Nutzen der (Konsistorien und das durch sie den Israeliten Frankreichs ein eiubcitUcbev Zusammen halt gegeben sei, hervorhebt, ans die Wichtigkeit der Jngendbelebrungen binweist, die Hebung deS (>ultuS anempsiehlt u. s. 10. Der Univers Israeli to gibt diesen Brief vollständig. Auö einem soeben erschienenen Werke, betitelt: ״Mittel-Syrien und Damaskus, von Alfred von Bremer, erstem Dollmetscb des R. Oestr. (Generalkonsulats zu Alexandrien" (gewidmet dein Si. R. InternuntiuS in O'onstantinopel Herrn v. Bruck), welches über Geschichte, Geographie und Gthnographie der nurgedaebten Gegenden manche interessante Beitrage enthält und woraus wir vielleicht in der Folge zurückkommen werden, theilen wir vorläufig Folgendes über die Aerbältnijse der Indeit in Damaskus mit. (Das Buch ist erst im August 1853 abgesasrt.) ״In dem Municipalratbc der Stadt Damask balnn außer den Mohamedancrn auch '1 0hrrsten und 1 Jude Sitz, doch sind die nichtmuselmännischen Stellen jetzt unbesetzt.-Die Juden sieben unter ihre Ghacham, über welche ein Oberrabbiner gesetzt ist. In Bezug aus Besteuerung sind sie den Christen ganz gleich gestellt. (Letztere haben die sogenannte Dsehizje oder (sharädsch, Kopfsteuer, in 3 Abstufungen zu zahlen.) ׳-Juden sind in Damaskus im Ganzen 4000 Seelen, worunter jedoch nur 1000 der türkiseben Regierung Kopfsteuer zahlen. Sie haben zwei Rabbiner, welche unbedeutende Processe entscheiden, von denen aber immer noch au den Lladi appellirt iverden kann. Jeder der Rabbiner hat 51000 Piaster jährlichen Gehalt, loelche Summe von der Gemeinde gezahlt wird. Alle Inden in Damaskus sind Talmndisteu: vor etlichen 50 Jahren starb daselbst der letzte tfavaitc, der, weil er der einzige war, welcher von seiner Secte übrig geblieben war, alle SListuugcn und Einkommen bezog, die zum Besten der Gemeinde bestanden. Die karaitische Synagoge ward nach seinem Tode verkauft und die Griechen bauten eine Kirche hin." Heber die Feste der Juden izt Damast wird gesagt, dasi sie das Neujahr 2 Tage feiern, woraus zwei (soll wohl heißen zehn) Tage folgen, die man Tage der Buße nennt, an denen man fastet und den ganzen Tag hindurch in der Synagoge bleibt (?), cs i\t dies paö Fest S'iar11-cl-k6hir. (.צומא י־־בד) Nach 5 Tagen ist das FcstJ'D-el-Me-

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