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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1853-01-01 · Heft 12 · p. 474

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
2 (1853)
Issue
Heft 12
Article
[Rezension] / L.
Date
1853-01-01
Page
474 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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IRI
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474 Recensionen und 'Anzeigen. schlossenen und offenen, cinsylbigen Wörter, dann die mehrsilbigen, endlich die mehrere Consonanten enthaltenden Sylben. Sehr zweckmäßig ist die durch großem Druck bewirkte Hervorhebung derjenigen Buchstaben im Worte-, auf welche es in der Leseübung ankommt. Ueberhaupt aber ist keine Leseregel bei den Uebungen zu kurz gekommen, so daß wir auch, was in den meisten -Fibeln wenig beachtet ist, die Regel wo ו und י am Ende des Wortes quiestiren und wo sie hörbar sind, hinlänglich berücksichtigt finden. Auffallend ist jedoch, daß bei verschiedenen Consonanten gleichen Sprachorgans oft nur ein deutscher zur Bezeichnung gesetzt ist, wodurch der Schüler zu einer schlechten Aussprache verleitet wird, z. B. —st 2,ו.,ק— t Manchmal ist auch ein falscher beigesetzt, wahrscheinlich Druckfehler wie 2/! — f. Au tadeln wäre ferner, daß der jüdischdeutschen Currentschrift, die nicht schön ausgefallen, zu viel, dagegen der rabbinischen Schrift zu wenig Raum gegönnt ist. Die Currentschrift lernen die Kinder ohnehin beim Schreibunterricht besser kennen. Diese kleinen Mängel abgerechnet ist diese Fibel so vorzüglich, daß wir dieselbe sofort in unserer Schute eingeführt haben. Dresden. ׳ L. Literarische Berichte. IV. Leipzig, im December 1853. Gesta'ten Sie mir die Grenzen zu bezeichnen, innerhalb derer sich diese Berichte bewegen sollen. Sie beabsichtigen nämlich nichts anderes, als die Aufmerksamkeit der Leser auf schwer zugängliche Werke, oder auf im Gebiet des gelehrten Journalismus zerstreute, die jüd. Wissenschaft berührende Bemerkungen, oder auf Handschriften zu lenken. Und so beginne ich Folgendes zu verzeichnen: 1) Prof. T u ch in Leipzig hat zur Feier des neuen Rectors der hiesigen Universität (am ZI. Oct. 1853) eine Dissertation über l.Makk. 9, 2 geschrieben. Er weist unzweifelhaft nach, es habe ursprünglich וילכו דרך הגליל מחנו על חמצרות אשר בארבאל geheißen und cs müsse nach dieser Conjcctur die griechische Ueberfetzung emmdirt werden, nämlich raliXaiav für r&XyctXoi und MaGGa^Gy& für MouGcdwd'. ׳— 2) Es ist eine erfreuliche Erscheinung, daß die Arbeiten und Forschungen jüdischer Gelehrter, immer mehr Anerkennung in christlichen Kreisen finden. Ich gebe hier einige Beispiele. In einer zu Berlin so eben erschienenen Sammlung morgenländischer Dichtungen — die auf ein größeres Publikum, besonders für Damen berechnet est — haben auch die Dichter

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