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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1853-01-01 · Heft 7 · p. 283

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
2 (1853)
Issue
Heft 7
Article
[Rezension]
Date
1853-01-01
Page
283 (sequence 2)
Language
German
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IRI
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Recensioneu und Anzeigen. 283 Bedeutung erhalt, uiedergelegt. — Das Gedicht von Menachem hatte früher LuzzaLto Vater in der von ihm herausgegebenen Bibliotheca veröffentlicht; mehrere daselbst stehen gebliebene Lücken hat derselbe später nach einem in Parma aufgefundenen Mstpt. ausgesnllt, die vorliegende Monographie bringt nun das Gedicht vollständig. Unser Vers, stellt eine historische Untersuchung an über einen im ersten Gedichte gedachten spanischen Fürsten, Sohn Radmirs und dessen Großmutter Tota, die Hasdai gefangen geführt. Diese durch Belesenheit und feine Kombinationen ausgezeichnete Untersuchung gehört zu den gelungensten aus diesem Gebiete.! Die vorliegende Schrift ist für jeden Literarhistoriker von großem Interesse und kann mit vollstem Recht der Aufmerksamkeit jedes Gebildeten empfohlen werdend) F. Zur Geschichte der Juden in Wien. Von Ludw. Aug. Frankel. Der alte Friedhof. Der Tempelhof. Wien 1853. Sallinger's Wittwe. VIII ru S. 78. kl. 8. X 0 t i e e sur quelques Inscriptions Hebraiques du XIII, siede, decouverfces dans 16 8 ruinös d’un an eien cimetiere Israeli te de Paris. Par Philoxene Luzzatto. Extrait du XXII. volüme des Memoires de la Societe des Antiquaires de Paris. Paris, 1803. S. 2 7. 8. Wir bringen diese beiden Schriften unter einer Rubrik, da sie zum Theile einen verwandten Gegenstand behandeln: aufgefundene Denkmäler Dahingeschiedener; hier in der Metropole Oesterreichs, dort in der Metropole Frankreichs. Die erstere Schrift gehet jedoch auch zu den Lebenden überund wir widmen ihr daher zuerst unsere Besprechung. Der Herr Verf., der nach dem Vorworte fünfzehn Jahre das Amt des Secretärs bei der Israel. Gemeinde zu Wien bekleidet und das Archiv unter seiner Leitung hat, gibt hier aus demselben aus siebenhundert ') Wir ergreifen hier die Gelegenheit niitzutheilen, daß Hr. S. D. Luzzarto in einem an uns gerichteten Schreiben den Nachweis liefern will, daß die Radix an mehreren Stellen transitiv sei und .,sich erheben*׳ bedeute; er weiset daher unsere Rüge v. Jahrg. S. 190 zurück. Es wäre Ref. schmerz-!ich, wollte Hr. L. in jener Rüge eine Verletzung erblicken; solche Absicht lag wie wir es daselbst offen aussprachen, uns ganz fern : Ref. zollt Hrn. L. wahrhafte Achtung, und hat dieses in dieser Aeitschrift mehrmals wiederholt. Sollte es aber nicht gestattet sein, in einer Recension eine abweichende Meinung zu bringen und wäre hierin eine Beleidigung für den Autor zu erblicken, dann müßte jede Anzeige Liebcsdienerei werden und es wäre gerathener sie zu unterlassen. — Hinsichtlich des Standpunktes findet sich Ref. noch nicht ganz überzeugt, wenigstens glaubt er dieses behaupten zu dürfen, daß ״sich wegerheben** (Entfernung von einem Orte) nur im Nifal ,/דרוס מ" gefunden werde. F. 21*

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