Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 1 (1851-1852)
- Issue
- Heft 9 (Juni 1852)
- Article
- [Rezension] / W. L.
- Date
- 1852-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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SMnsioMn' üüd' MMMr- Mk VÜKi)uIsriu«i zunr Penüäteüch nebst' Biegung Stäbellen tffv hcbr; Smbstaütiva und Verba. Bearbeitet von Joel Nätchan, ersteüt Lehrer der isräelitischen'Schule zu Danzig. Zweite vermehrte mii> vdrbessette Auslage- Berlin 185'1. Verlag von W. Adolf und Comp. Dieses Werkten , das Nut KeNntmß und Umsicht geschrieben ist hilft einem großen Bedürfnisse bei de« Unterricht des Pentat. in israel. schulen ab, und ist wegen seiner Brauchbarkeit sehr zü empfehlen. Da nämlich in israel. Schulen das Hebräische früher praktisch als theoretisch betrieben wird und werden muß , gleichwohl der Schüler es nicht bloS mechanisch lernen, sondern an der Praxis nach und nach mit Hülfe des Lehrers die theoretische Kenntniß entwickeln soll: so kann dem Kinde ein Lexikon noch nicht dienen, während es durch eine wörtliche danebenstehende Uebersetzung verwöhnt wird. Der Hr. Vers, hat daher das rechte ÄüÄunstsmittel gefunden, indem er im i. B. Möse, mit welchem gewöhnlich der Unterricht der Kleinen beginnt, die Worte des Textes unverän« dert aufnahm und übersetzte, und so wenigstens den Schüler zur Aufsuchüng und Einübung des Wortes an und für sich gewöhnt, bei den anderen Büchern dagegen schon das Präteritum oder den Infinitiv Mit Angäbe des Futuri hinzusügte. Ms ein Vorzug verdient erwähnt zu werden, daß der Vers, bei zweifelhafter Etymologie die Wahl frei läßt. Go führt er 1. B. Ntosis '6. für צם :כשגם und שגג an. Doch hat er dies' nicht überall beobachtet und giebt zu חכלילי — מיין nur מן an, wahrend nach unserm Dafürhalten dort, dem Zusammenhänge nach wett besser von Wein zü übersetzen ist, indem voü der Schönheit dort gar nicht die Rede ist, wogegen schon der folgende Vers 'ÜOd; spricht; חכלילי auch nicht die Bedeutung schön, sondern der röthen Farbe der Trunkenheit hat, vgl. Proverb. למי חכלילות עינים. Der Vers, hätte daher wenigstens neben der Herderschen Uebersetzung auch die hergebrachte berücksichtigen sollen. Wünschen würden wir, daß bei den Substantiven und Verben die Wurzel nebst der Grundbedeutung angegeben wäre; doch ist bei schwierigeren Fällen oft die Wurzel angegeben. W. L. Deutsches Lesebuch für mittlere Schulklassen von A. Hörwitz. Berlin bei Friedr. Gerhard 1851. Dieses mit vielem Geschmack und Geschick gesammelte und geordnete Lesebuch, das eine Auswahl prosaischer und poetischer Lesestücke der Meister des deutschen Styls enthält, gibt sich als allgemeines, nicht als israelitisches Lesebuch und hat, wie der Hr. Verfasser in der Vorrede angibt, die allgemein ästhetische und sprachliche Bildung der Ju->