Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 1 (1851-1852)
- Issue
- Heft 5 (Februar 1852)
- Article
- Briefe aus London
- Date
- 1852-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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182 Briefe aus London. Gründung eines Waisenhauses dem Andenken seiner verstorbenen Frau, Abizail Moses, ein bleibendes Monument zu setzen. Das Gebäude (das auf seiner Front den Namen des Gründers, wie der königlichen Patrone der Anstalt trägt) ist für die Aufnahme von 40 Kindern geeignet, obgleich die beschränkten Fonds bis jetzt nur eine viel geringere Anzahl gleichzeitig auszunehmen gestatteten. Eine eifrige Beschützerin der Anstalt war die verstorbene Königin Wittwe Adelaide; ebenso der verstorbene Herzog von Cambridge; jetzt nimmt die Herzogin von Kent ein thätiges Interesse; außerdem .eine bedeutende Anzahl von christlichen einflußreichen Männern; bei der Jahresfeier im vergangenen Jahre präsidirte Frederick Peel. — Die Verwaltung der Anstalt ist nach sorgfaltig berathenen Statuten geregelt. Die Kinder werden in Bezug aus Diät mit Regelmäßigkeit, in Rücksicht auf Kleidung mit Reinlichkeit gehalten. Unterrichtsstunden sind sieben täglich. Die gewöhnlichen jüdischen und englischen Elementargegenstände werden gelehrt. — Leiter der Anstalt ist Herr Franklin. — Kinder werden ausgenommen im Alter zwischen 2 und 11 Jahren; dürfen in der Anstalt bis zum 14. Jahre bleiben. Bei ihrem Abgänge werden die Knaben mit einer Summe bis zu 15 Ps. St. unterstützt, um sie als Lehrlinge unterzubringen; die Mädchen erhalten 5 Ps. St., und gleich den Knaben, angemessene Kleidung. — (Fortsetzung folgt.) Necensionen und Anzeigen. כרמי שומרון. שבע מסכתות^קטנות ירושלמיות. הוציא' לאור ■רפאל בן שמעון קירכהיים. פרנקפורט נדמיין) תר״יא• Herr R. Kirchheim edirt hier sieben kleinere talmudische Tractate, die ihm Herr Carmoly aus Brüssel als Manuskript aus seiner reichhaltigen Bibliothek übergeben hat. Manche dieser Tractate sind bis jetzt noch nicht edirt worden, manche wurden zwar schon dem Drucke übergeben, sind aber durch viele Fehler entstellt und es wird also hier Gelegenheit geboten die verschiedenen Manuskripte zu vergleichen. Herr K. hat diese Tractate mit einem Kommentar versehen, und hat sich nicht nur als Editor (Herr K. gab, wie aus der Vorrede Zu ersehen, das Werk auf seine Kosten heraus), sondern auch als CommenLator ein bedeutendes Verdienst erworben. — Unter diesen Traetaten befindet sich auch מספת מתים; dieses brachte Herrn K. auf den Gedanken, die