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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1938-01-01 · Heft 1 · p. Seite 70

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
82 (1938)
Issue
Heft 1
Article
[Nachricht]
Date
1938-01-01
Page
Seite 70 (sequence 4)
Language
German
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70 Bücherschau gaudentes in dem Wirtschaftskampf zwischen Toscana und dem Kirchen« Staat. I. Elbogen. Elie Munk, אור עולם Das Licht der Ewigkeit, Frankfurt a. M., Hermon« Verlag, 5695/1935, 231 S. Pr. geh. M. 5.—, brosch. M. 4.—. Das Buch be« ruht auf der Voraussetzung, die P. Kohn in einer Vorrede ausspricht, daß die Kabbala ״die älteste jüdische Überlieferung ist“, und will wesentlich auf Grund der Schriften Moses Cordoveros das Bild der Kabbala von Welt, Gott, Mensch, Israel und Thora nicht nur dem Verständnis des Lesers nahebringen, sondern auch als berechtigt erweisen. Rosenwasser, Rabbi Mordechai Benet (Marcus Benedict 1753—1829), 8 S. Darstellung des Lebens und des Wirkens. Eli Strauss, Bibliographie der Schriften Prof. Samuel Krauss’, Wien, 1937, 56 S. I. Sußmann, Das Wechsel« und Scheckrecht Palästinas. Deutsche Über« Setzung der Wechselordnung mit Erläuterungen. Nekudah«Verlag, Prag 1937, 98 S. Die Bedürfnisse der deutschsprachigen Einwanderer und das Inter« esse der mitteleuropäischen Judenheit an dem Rechts« und Wirtschaftsleben Palästinas rechtfertigen die deutsche Übersetzung und Kommentierung wich« tiger palästinensischer Gesetze. S.s Übersetzung liest sich im allgemeinen flüssig und ist der deutschen Gesetzessprache mit Erfolg angepaßt. Es ist jedoch terminologisch nicht angängig, ״bill“ mit ״Wechsel“ und ״note“ mit ״eigener Wechsel“ zu übersetzen, da im Sinne des deutschen Sprachge« brauchs auch der eigene Wechsel unter den Oberbegriff Wechsel fällt. Der bearer entspricht nicht dem Überbringer, sondern dem Inhaber, während holder etwa mit Besitzer zu übersetzen ist. Dieser Mangel hat dazu geführt, daß in der Definition von holder (Art. 2) vom ״Überbringer eines solchen“ die Rede ist. Von Unrichtigkeiten seien erwähnt: Voraussetzung der Voll« jährigkeit bei der Partnership (Note I zu Art. 21)y Erfordernisse der Zession (Note 8 zu Art. 3), die Darstellung der Lehre von ultra vires (Note 3 zu Art. 21) ist unzulänglich, in Note 7 zu Art. 2 wird — ähnliches findet sich öfter — die deutsche Terminologie (hier die der Schule Martin Wolffs) auf andersgeartete Begriffe des englischen Rechts übertragen. Alfred Wiener. יצחק ורפל, כתבי הגרא״י קוק לצ״ל. ירושלם תרצ׳דן. 48 ע׳ Zeitschriftenschau. Archiv Orientalni, IX, 3, Besprechungen: M. Steinschneider, Vor« lesungen über die Kunde hebräischer Handschriften, 2. Aufl. (S. Krauss). The Harvard Theological Review. XXX, 4: Ralph Marcus, The Plain Meaning of Isaiah 42, 1—4. The Jewish Quarterly Review, XXVIII, 3: Hyman Klein, The sale of res mobiles between gentile and Jew in the Talmud; L. Rabinowitz, The Talmudic basis of the Herem Ha«7ishub; Samuel J. Frigin, Shemesh the son of yah weh; Besprechungen: W. J. Phythian«Adams, The Call of Israel; Die Heilige Schrift, neu ins Deutsche übertragen (von Torczyner u. a.); Umberto Cassuio, La Questione della Genesi; Abraham Heschel, Die Prophetie; Adam C. Welch, Prophet and Priest in Old Israel; Samuel Rosenblatt, The

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