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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1938-01-01 · Heft 1 · p. Seite 68

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
82 (1938)
Issue
Heft 1
Article
[Nachricht]
Date
1938-01-01
Page
Seite 68 (sequence 2)
Language
German
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68 Bücherschau dem Einfluß der Wellhausenschen Bibelkritik eine methodisch durchaus un״ begründete Haltung zur Bibel einnimmt, ja, zu christologischer Betrach״ tungsweise neigt. מ א ר ק ו ם טולליוס צ י צ ר ו ן, כתבים פילוסופיים — פופולאריים,1 .קאטו הקשיש על ה הזקנה, 2. ליליום על הידידות. מתורגם ע׳י דר. מנחם שטיין, ורשה, ד,וצ. אחיעבר. Marcus Tullius Cicero: 1. Cato maior de senectute, 2. Laelius de amicitia. Wyd. Ksiegarnia ״ACHIEWBR““, Warszawa. 1937. 100 Jahre wohl ist Cicero nicht ins Hebräische übersetzt worden, 1832 ist in Wien eine deutsche und hebräische Übersetzung des ״Staat'“ er״ schienen. Nun legt Dr. Stein eine Übersetzung zweier ethischer Dialoge Ciceros vor, über das Alter und über die Freundschaft. Eine allgemeine Einleitung, dem Thema gewidmet, inwieweit die Römer philosophischen Er* Örterungen zuneigen und inwiefern sie Nachbeter der Griechen sind, so״ dann eine besondere Einleitung über die beiden vorliegenden Dialoge geht der Übersetzung voraus. Dieses Vorwort orientiert über die Personen, die Sprecher der Dialoge, die wahre und vermeintliche Zeit, den Ort usw. Bei der Übersetzung verfolgt Stein das Prinzip ״so wörtlich wie möglich, so frei wie nötig““. Die aufs notwendigste beschränkten Anmerkungen bringen in dankenswerter Weise Parallelen aus dem jüdischen Schrifttum, die bis״ weilen als solche anzuzweifeln sind, bisweilen, nicht genau zitiert werden (z. B. S. 80, 54). Diesen Übereinstimmungen zwischen den Schriften Ciceros und der israelitischen Literatur will der Übersetzer eine eigene Abhandlung widmen. Arthur Posner, Jerusalem. Solomon Goldman, The Golden Chain, New York, Bloch Publishing Company, 1937, 219 S. Dieser erste Band einer Übersicht über das gesamte jüdische Schrifttum umfaßt Thora und die sog. früheren Propheten. Aus einem volkstümlichen Lehrgang hervorgegangen, erhebt das Buch nur den Anspruch, dennoch Inhaltsangaben; und Notizen über den Stand der For״ schung dem Laien eine Einführung zu gewähren. Pentateuch und Haftaroth, hebräischer Text und deutsche Über״ Setzung, mit Kommentar von Joseph Herman Hertz. Erster Band: Genesis; zweiter Band: Exodus, Berlin, Jüdischer Verlag, 1937, 544 bzw. 611 S. Die englische Urausgabe stellte sich die Aufgabe, welche in alter Zeit das Targum verfolgte: dem nichtgelehrten Leser zu verständnisvoller und gläubiger Anteilnahme an den Schriftverlesungen aus Thora und Propheten zu verhelfen. Diesem Zwecke dienen Übersetzung, ein kurzer Kommentar und apologetische Beilagen gegen Quellenscheidung (zur Urgeschichte und Ex 6), gegen die Anfechtungen der geschichtlichen Wahrheit (zur Patri״ archengeschichte und1 zum Anfang des Exodus), gegen die Behauptung der Abhängigkeit der Urgeschichte und des Bundesbuches von Babylonien, gegen weltanschauliche Einwände (zur Schöpfungsgeschichte) und sogar gegen ehristologische Deutungen (zu Gen Ende). Der Verfasser, bekannt״ lieh Chief Rabbi von England, und seine Mitarbeiter (englische Gelehrte, welche das Vorwort aufzählt), haben selbstredend das gesamte jüdische Schrifttum benutzt, von den Midraschim, aus welchen auch freie Deutungen mitgeteilt werden, bis auf Benno Jacob; sie ziehen aber auch die nicht״

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