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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1935-01-01 · Heft 1 · p. Seite 59

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
79 (1935)
Issue
Heft 1
Article
[Rezension]
Date
1935-01-01
Page
Seite 59 (sequence 2)
Language
German
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Besprechungen 59 wiegendien Teil aus Stücken minderen Wertes besteht, so läßt sich, doch nicht verkennen^, daß Joel in seinem Streben nach Kürze zu weilt geht. Nach seiner eigenen Mitteilung, S. VH, hat er sich nicht für verpflichtet gehalten, der Frage, ob ein Text bereits gedruckt sei, in jedem einzelnen Fall nach« zugehen. Das heißt aber nichts anderes, als daß zuweilen das für die Be« urteilung und' Verwertung der Handschrift Entscheidend© ungesagt ge« blieben ist. So ist zu Nr. 23 (grammatische Bemerkungen und Targum« Varianten von Jahja Salih b. Josef) die von Joel aufgeworfene Frage nach der Vollständigkeit der Handschrift gewiß weniger vordringlich als die andere, ob und wieweit der Text in der Pentateuch«Ausgabe dieses Autors enthalten ist, die 1894—1901 in Jerusalem erschien. Zu Nr. 227 und 228 wäre das Verhältnis zu prüfen, in dem die hier erwähnten maghrebin-ischen Statuten zu der Edition stehen, die Hebr. Bibi1. XVI, 1876, S. 33 ff., von Steinschneider behandelt ist. Wenn es ferner unter Nr. 61 lakonisch beißt מסורה גדולה וקטנה על חתירה אדדה מאמר על הניקוד לד׳ יעקב.׳ בן יצחק so ent« steht die Frage, ob diese Abhandlung über Punktation in einem der beiden von Jakob Zausmer (Cat. BodlL Nr. 5634) 1616 veröffentlichten Büch« lein enthalten ist, oder ob es sich um eine bisher unbekannte Schrift dieses Autors handelt oder schließlich ob wir es gar mit dem Werk eines anderen Jakob b. Isaak zu tun haben!. Ungern vermißt man auch Angaben über die Herkunft der Hand״ Schriften. Gerade in der Jerusalemer Sammlung haben ja offensichtlich nicht wenige Handschriften einen Teil ihrer Geschichte mit anderen ge« m!einsam, und solche Zusammenhänge sollten festgehalten werden: sie werden zuweilen; gelehrtengeschichtlich interessant sein oder auch die paläo« graphische und sonstige Interpretation der Handschriften fördern können. Läßt somit der neue Katalog manches zu wünschen übrig, so ge« währt er doch zum ersten Mal einen! Überblick über das in Jerusalem Vor« hamdene. Erfreulicherweise erfahren wir zugleich, daß mehrere Hand« Schriften zur Veröffentlichung vorbereitet werden oder sich sonst in Bear« beitung befinden. Möge das weitere Wachstum und die weitere Wirksam« keit der Sammlung den Hoffnungen entsprechen!, die die jüdische Wissen« schaft auf sie setzt. A.. Spanier. Bücherschau. Besprechungen^ soweit nicht besonders gezeichnet, vom Herausgeber. Bernhard Bamberger, Die Figur des Propheten in der englischen Literatur, Nürnberg, Max Wolf, 63 S. Julius Boehmer, Das Geheimnis um die Geburt von Franz Delitzschy Kassel, 1934, 22 S. Wendet sich gegen die Behauptung, F. D. sei jüdischer Abstammung gewesen. Paul J. Diamant, Theodor Herzls väterliche und mütterliche Vor« fahren, Jerusalem, Bamberger & Wahrmann, 1934, 19 S. Simon Federbusch: Sions vises hemliga Protokoll i sanningens ljus, Helsingfors 1934, 54 S. Die Broschüre setzt sich in kurzer, klarer und vor«

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