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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1935-01-01 · Heft 1 · p. Seite 53

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
79 (1935)
Issue
Heft 1
Article
Zur Ausgabe des Bereschit rabba [Nachricht] / Heller, Bernhard
Date
1935-01-01
Page
Seite 53 (sequence 1)
Language
German
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IRI
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Bernhard Heller 53 Gegenüber Ailbecks Ausfällen beschränke ich mich auf dürre Tat- Sachen. Löws Mitarbeit, Das Mitlesen der Korrektur -eines derartigen Textes bedeutet an sich Mitarbeit. Löw im Vorwort zu seiner Flora erkennt dies dankend an. Aber auch in dien schon von Albeck besorgten Abschnitten vvii'd wiederholt auf briefliche Belehrung seitens Löwshingewiesen, so S. 837 wohl yermutlich noch von Theodor), 892, 1063, 1065^ 1074, '1094, 1115. tlbrigierus habe ich Löws dort gedacht, wo ich nicht bloß auf die letzten Lieferungen, sondern auf das vollendete Gesamtwerk zurückblicke, was ja auch daraus klar wird, daß Löw neben Bacher gestellt, wird, der längst in die Ewigkeit ein gezogen war, als Albeck an die Fortsetzung des Werkes von Theodor schritt. Parascha 95—97. Albeck fordert, mit dem Fragezeichen der Entrüstungf, Aufklärung über mein ״u. Ä/\ Er soll sie haben. Dieses u. A. ist ein Euphemismus dafür, daß Albeck nicht einmal, sondern in einer Reihe von Fällen die Feststellungen und Ergänzungen von Theodor als die eigenen ausgibt. Wohl beruft er sich auf S; 1232.9, wo er sagt: ״Wo ich schreibe: Ich habe verbessert, hat auch Theodor verbessert". Es sohte doch gerechterweise heißen:. Wo Theodor verbessert hat, habe ich nach ihm verbessert. Und' dazu S. 1231,3: ״Ich habe Theodors Ausgabe mit der Handschrift verglichen und (die Ausgabe) nach der Handschrift verbessert". Gerechterweise sollte es wieder heißen: Ich habe die Handschrift nach Theodor verbessert, ausnahmsweise Theodors Ausgabe nach der Handschrift. Denn die: Berichtigungen a n Theodor (einige matres lectionis■ כלקטר für. כלכטר S. 1255, 9, הבמבדלוח für 1242,24 המבדילות) verschwinden, ganz im Verhältnis zu den Berichtigungen, dier Theodor zu danken sind. S. 1238,8 stammt nicht nur der Vorschlag ויעכבו; st;r יערבב ו v ‘ sondern auch der Hinweis auf Midrasch hagadol von Theodor, 165,2, — S. 1240,4 nicht nur der hinzugefügte Satz ומה הנייה לי ואנא מוביד מרגליתי בארעא מסאבתא sondern wieder auch der Hinweis, auf Midrasch Hagadol von Theodor, 167,23, dennoch schreibt Albeck; ♦והוספתי ♦ ♦/׳כמו שהיא במדרג ״Erbärmliche, schäbige Kleinkramerei" wird es mir in Albecks Stil entgegentönen. Nein! Es ist bloß die von Albeck geforderte, heraus- •geforderte ^Abgrenzung geistigen Eigentums". Bern hard H eil er. Besprechungen. B. Jacob: ״Auge um Auge". Eine Untersuchung zum alten und neuen Testament. Berlin. Philo-Verlag. 1929.?; Die Arbeit B. Jacobs verdi ent schon deshalb volle Beachtung, weil hier ein Mann, der auf dem Gebiet der Pentateüchexegese eigene Wege geht und Neues zu sagen hat, die sogenannte Talionsformel des A. T,: nach dem

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