Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 78 (1934)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Bibliographie der Schriften Immanuel Löws
- Date
- 1934-01-01
- Page
- Seite 255 (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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Bibliographie der Schriften Immanuel Löws 255 ־ Durch seine Vorarbeiten und Anregungen gab er• oft die1 Initiative zum literarischen Schaffen. So wird er auch als Förderer der ersten ungarisch-jüdischen Bibelübersetzung in deren Einleitung erwähnt (Szentiräs. Herausg. von der Izr. Magyar Irodalmi Tärsulat. Bd. I, Budapest 1898). Auch die erste Anregung und der Plan für die Herausgabe des Corpus Tannaiticum stammen von ihm. Als Leiter der von der Kultusgemeinde erhaltenen jüdischen Volksschule redigierte er 39 Jahre lang deren. Jahreshefte (1881 bis 1919); weiterhin redigierte er auch den von seiner Kultusgemeinde herausgegebenen Bericht über die Bestattung seines sei. Vaters und Vorgängers Leopold Löw (Szeged 1876, 126 S., 4°).. Zur Vertiefung des Religionsunterrichts ־ in den Höhereh Lehranstalten sammelte er die mit ungarischer Übersetzung versehenen, in mehreren Auflagen erschienenen Schulbücher, benannt: Mivchor und Melö Chofnäjim. Ersteres eine Sammlung 150 ausgewählter und inhaltlich geordneter Bibelverse, letzteres eine Zusammenstellung 613 ׳, im: jüdischen Leben gebräuchlicher Ausdrücke, die zum besseren Verständnis der jüdischen Literatur und Liturgie, sowie des jüdischen Gemeindelebens und Ritus führen sollen. In gleicher Absicht gab er mehrere Auflagen des im Jahre 18!46 von Löw Schwab, weil. Oberrabbiner von, Pest, erschienenen Heftes ,,Emlekeztetes“, sowie der ,,Biblischen Geschichte“ für Schulen, verfaßt von seinem Vater und übersetzt von seinem Bruder, Tobias Löw, weil. Kronänwalt in Budapest, heraus und Veranlaßte die Übersetzung von David Cassels ,,Geschichte der Juden.“. ...... Überdies diente er der Sache des Unterrichts, indem er auch die deutschen Fibeln für den Gebrauch seiner Volksschule,־ Teile I und II, sammelte und herausgab. Nachtrag zu S. 100. Meine Behauptung, Tos. Bikk. II 9 setze ,,eine gemeinsame Behandlung von Erstlingen und Holzopfer in einer ihr vorgelegenen Mi. [Bikk.]“ voraus, findet ihre ־Stütze in Cant. z. II 1, edv Schecliter, S. 28, $d. Buber, S. 24, wo die Schilderung unserer Mi. Bikk. III, 3—4, auf Erst-