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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1933-01-01 · Heft 1 · p. Seite 64

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
77 (1933)
Issue
Heft 1
Article
Zu MGWJ 1932, S. 561, 567 [Nachricht] / Heller, Bernhard
Date
1933-01-01
Page
Seite 64 (sequence 2)
Language
German
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IRI
…/2829132-2829991-2829993--51800-2849840
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64 Bernhard Heller; ebenfalls nachträglichen Einschub hat Levitic.us Rabba noch die Wendung III ו»מרו חכמים במשגה ל. Für seine; Annahme von der nahen Beziehung des Jelamdenu zu den Scheeltoth beruft sich Aptowitzer mit Recht auf Zunz GV2 245. Hinzuzufügen ist, daß Zun z auf die Beziehung noch einmal eingeht GV2 368״ Anm. g, wo er eben כך שנר הכמים als gemeinsames Charakteristikon an erster Stelle anführt; vgl. auch 246, Anm. 9. Bernhard Heller. Besprechungen F» Hem an: Geschichte des jüdischen Volkes seit der Zerstörung Jerusalems in zweiter gekürzter und bis auf die Gegenwart fortgeführter Auflage, herausgegeben von G. von Harling. Stuttgart, Galwer Vereinsbuchhandlüng, 1927. 444 S. 8°. Es war die Absicht des Verfassers, wie der Herausgeber mit Recht bemerkt, ,,eine Darstellung der geschichtlichen Entwicklung des jüdischen Volkes seit dem Jahre 0ל vorn christlichen Gesichtspunkte aus zu geben“. Für den Verfasser bilden der Christusgläube, das־heißt der Messiasglaube, und die Sittenlehre des Evangeliums die Grundlage seiner Weltanschauung, er betrachtet von ihr aus die Weltgeschichte sowie die jüdische Geschichte. Ersieht den wahren und tiefsten Grund der Sonderstellung und Abschließüng des jüdischen Volkes mitten in der Völkerwelt in ״der messianischen Idee vom künftigen Gottesreich in Zion“; er gelängt zu der Erkenntnis, ,,daß den Juden mit־ und ohne und wider ihren Willen von der Vorsehung die Rolle und Aufgabe in der Weltgeschichte zugeteilt sei, d as kr i 11 sehe Element und Ferment unter den Völkern zu sein“, daneben aber ,,die Kultur eines Volkes und einer Zeit den Nachfolgenden oder Entfernten zu übermitteln“. Im der, geschichtlichen *Aufgabe des jüdischen Volkes erblickt der Verfasser. die. IJr&ache dafür, daß die Juden nirgends in der Welt eine Verschmelzung mit andern Völkern eingehen. konnten, daß sie darum vomden (Völkern zurückgestoßen, verfolgt und mit Leiden überhäuft wurden (S. 23 f.). Von dieser Grundlage seines Glaubens aus erkennt er in vielen! Geschicken, die Erfüllung der geschichtlichen Aufgabe der Juden, wie.:er ,häufig ihnen das Verlassen dieser Aufgabe zum! Vorwurf macht. Er bringt den Leidem der, Juden Sympathie , entgegen, verurteilt die gegen sie hüufig angewandte Roheit und blutige Gewalt. Er übt freilich auch Kritik an den Juden, ist aber darin: nicht einseitig, er hat nicht minder am; Islam und,sogar,am Christentum (S, 98, 103), besonders an der katholischen Kirche,(S*: 145)> mancherlei auszusetzen. Den Gegensatz zwischen Kirche und Synagoge sucht er aus dem Anspruch der Kirchen,,.das einzig wahre Gottesreieh!zu! sein, zuverklären; aber er; verwahrt die (Kirche gegen die Anklage der Unmenschlichkeit und Verfolgungssucht.. Hier polemisiert er 7 besonders:; häufig! gegen Grätz, dessen Aufwallungen־:, gegenüber den christlichen , Kirchen er nachdrüeklii^hst zurückweist.; Er. selbst bemüht sich, die Kirche ,und die christliche Bevölkerung!zu -entlasten. Er nimmt

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