Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 76 (1932)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Zum jüdischen Schulwesen in Palästina [Nachricht] / Simon, Ernst
- Date
- 1932-01-01
- Page
- Seite 83 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Besprechungen 83 Zum jüdischen Schulwesen in Palästina• Zu S. 364 des vorigen Jahrgangs teilt uns Herr Dr. Simon mit, daß nach den ihm inzwischen zugegangenen Nachrichten zwischen der sögenannten Hebroner Jeschiwa und derjenigen des Raw Kuk hinsichtlich der Stellung zu nichtreligiösen Lehrstoffen kein grundsätzlicher Unterschied besteht. Manche Schüler der letzteren Jeschiwa besuchen die hebräische Universität. Zur Geschichte der Juden am Rhein. Auf die Bemerkungen des Herrn Rabbiner Dr. Lewin S. 478'f. des vorigen Jahrgangs erwidert Herr Rabbiner Dr. Kober in Köln: Meine Abhandlung ,,Aus der Geschichte der Juden im Rheinland“ erstrebt keine Vollständigkeit und ist nur der erste Versuch einer zusammenhängenden Schilderung der Geschichte der Juden in jener Gegend. Auch die Karte ist ergänzungsfähig. Ich bin daher für jede Ergänzung recht dankbar. Nur möge der Kritiker freundlichst bedenken, daß die jüdischen Siedlungen im Rheingebiet und nicht im Maingebiet wiedergegeben werden sollen — genau konnte die Grenze nicht gezogen werden. Des ferneren sind die von ihm vermißten Siedlungen Königstein bei Frankfurt, Kronberg bei Frankfurt und Eberbach am Neckar auf der Karte eingezeichnet, Königstein und Kronberg schon mit der Farbe blau, weil ersteres 1294 und Kronberg im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt werden. Besprechungen Wilhelm Borße: Die alten Ortsnamen Palästinas. (Staatliche Forschung^־ institute bei der Universität Leipzig. Forschungsinstitut für Orientalistik, Assyri01 ogische Abteilung.) Leipzig.־ Eduard Pfeiffer Verlag. 1930. 15 RM. Eine wissenschaftliche Bearbeitung der palästinensischen Ortsnamen in altorientalischer Zeit ist eine sehr dankbare Aufgabe; und wenn man die Methode skizzieren will, nach der der Verfasser diese wichtige Frage- Stellung beantworten will, so geschieht dies vielleicht am besten durch einen kurzen Überblick über das Inhaltsverzeichnis: Kap. 1: Die Quellen. Kap. 2: Sprachliche Gliederung des Namenmaterial s. I. Semitische Ortsnamen (hier wieder mehrere Unterabteilungen). II. Unsemitische Ortsnamen. Kap. 3: Sprachliche Ergebnisse. Im 2. Kap. wird nun das gesamte Material an paläs tinensischen Ortsnamen in einer bestimmten Gruppierung vorgeführt. Aber, bloß eine kritische Beleuchtung der beiden ersten Seiten dieses Kapitels (S. 20 und 21) zeigt, daß sich der Verfasser bei seiner Arbeit leider nicht auf eine Durcharbeitung der Quellen stützt, sondern auf eine Reihe sekundärer Namenssammlungen. So wird S. 21 Nr. 8 das n. 1. 1hs kritiklos 6*