Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 74 (1930)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Die jüdische Gemeinde Opatow und ihre Rabbiner
- Date
- 1930-01-01
- Page
- Seite 23 (sequence 14)
- Language
- German
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- Opatów 3× ep/1047788
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23 von 34 Jahren am 26. Kislew 1734 starb1. Die Mutter dieses Opatower Rabbiners war eine Tochter des Landesvorstehers Moses, eines Sohnes des Meir, ebenfalls Rabbiner in O. (siehe unter 10), und seiner zweiten Frau Hesse, der Tochter des Hescliel aus Krakau. Er wurde um 1765 geboren und war Rabbiner in Kolbuszowa, Opatow, Jassy und Miedzyboz, wo er am 5. Nissan 1825 starb. Die Chassidim hatten in ihm einen ihrer bedeutendsten und bis heute verehrtesten Führer. Nach seinem Tode erschienen seine Pentateucherklärungen אוהב ישראל, wo er seine chassidischen, dem System des Beseht verwandten Anschauungen, auseinandersetzt2 3. 19. R. Meir Halevi, im Talmud Schüler des Abraham Hakohen Rappaport, Verfassers des כתר כהונה, im Chassidismus Jünger des Jakob Isaak Halevi Horowitz aus Lublin. Nachdem sein Lehrer Abraham Rappaport von Stopnica zum Rabbiner nach Pinczow berufen wurde, übernahm er dessen bisheriges Amt. Als später R. Abraham Jehoscha Heschel O. verließ, wurde er als sein Nachfolger dorthin berufen. Nach dem Tode seines Lehrers Jakob Isaak Halevi Horowitz aus Lublin, sammelten sich um Meir Chassidim aus verschiedenen Städten Polens, wählten ihn zu ihren! Führer, und er übermittelte ihnen die chassidische Lehre im Geiste des Beseht und seiner Schüler. Die Predigten, die er jeden Sabbat hielt, sind im אור לשמים (Lemberg 1850) gesammelt*. 20. R. Samuel, war viele Jahre Rabbiner in Opatow und starb dort im Jahre 18444. Dieses sind die Opatower Rabbiner, die bis etwa 1840 amtiert haben. Zu den Takkanot des Rabbenu Gerschom. Von Louis Finkeistein in New York. Seit längerer Zeit war es meine Absicht, eine Anzahl von Zusätzen und Berichtigungen zu meinem ,,Jewish Seif-Government in the MidclJe Ages“ zu geben. Die interessante Kritik dieses Buches von Dr. Fritz Baer MGWJ 71, 392—397 gibt mir Gelegenheit, einige derselben zusammen mit Bemerkungen bezüglich der Fragen, die er anregt, vorzubringen. Dankbar nehme ich die von D1־. Baer beigebrachten verschiedenen schlagenden Parallelen betreffs der Phänomene des jüdischen sozialen und gesellschaftlichen Lebens aus dem deutschen Recht und aus der deutschen Geschichte an. Diese Tatsachen, die mir aus naheliegenden Gründen entgangen sind, werfen neues Licht auf die Probleme, widersprechen aber nicht den wesentlichen Thesen meiner Arbeit. 1 Am Ende des אברת עטרד, לבנים befindet sich die Kopie der Niederschrift des Rabbiners von Opatow, Abraham Josua Heschel, Enkel des obigen Arjeh Leib. 2 1 שם הגדול, החדש, Buchst. א Abschn. 23, Horodetzki: החסידים והחסידות II, Ende des אבות עסדה לבנים. 3 שם הגדול׳ התו״ I, Buchst. ם Abschn. 14. 4 Lewinstein in seinem דוד דוד ודורשיו.